Leben in Jerusalem

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An deutsche Israelhasser

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B“H
Ein sehr guter Artikel wurde gestern im Berliner Tagesspiegel veröffentlicht:
http://www.tagesspiegel.de/politik/bds-bewegung-die-freundlichen-israel-hasser-von-nebenan/14485104.html
Allerdings sollte ich fairerweise erwähnen, dass jemand den Link auf Facebook stellte, wo ich erst drauf aufmerksam wurde.
Es geht um das internationale ISRAEL BOYCOTT Movement BDS.
http://www.adl.org/israel-international/israel-middle-east/content/backgroundersarticles/bds-campaign-backgrounder.html#.V2Aqe_krJph
Der Alltag zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern verläuft ganz normal. Von Terroranschlägen einmal abgesehen. Palästinenser aus der Autonomie werden natürlich beim Grenzübertritt nach Israel kontrolliert. Zurecht, wie wir alle aus der Erfahrung heraus wissen, denn so mancher Terrorist wurde am Checkpoint mit Waffen und Sprengstoff erwischt.
Palästinenser, die mit israelischem Personalausweis auf israelischem Territorium leben, haben alle Freiheiten. Sie arbeiten ganz normal bei israelischen oder palästinensischen Firmen. Im Staatsdienst, bei der Stadtverwaltung, als Anwalt, Arzt im Krankenhaus, Zahnarzt, Bankangestellter oder was auch immer. Der Richter, der meinen Verkehrsunfall mit einem Egged Bus verhandelte, war Palästinenser.
Mehrheitlich ziehen Palästinenser das Leben in Israel dem in der Autonomie vor. Warum? Weil sie in Israel Freiheiten haben, die ihnen Hamas und Fatach verwehren. Dazu die Korruption in der Autonomie, wo sich Fatach – Politiker sowie führende Hamas – Terroristen EU – Millionen einverleiben und sich Luxusvillen bauen. All die EU – Gelder verschwanden und verschwinden immer noch in den dunklen Kanälen der palästinensischen oberen Zehntausend. Das Volk im Gazastreifen sieht davon nichts, aber Hauptsache Ismail Haniye von der Hamas kann im Luxus schwelgen.
Zudem liefert Israel der Autonomie sowie Gaza Strom und Wasser. Selbst dann, wenn die ARD etwas Anderes behauptet. Eine Frage, die jedoch niemand stellt: Die Palästinenser haben Millionenschulden bei Israel, da sie diese Rechnungen sehr selten begleichen. Im Grunde genommen hätten wir schon lange den Palästinensern von Gaza Strom und Wasser abdrehen sollen.
In meinem Zweitjob habe ich recht viele palästinensische Schüler, die Englisch lernen wollen. Und ja, wir kommen sehr gut miteinander aus. Oft sind mir die Palästinenser lieber als die Russen, denn wenn Letztere mich mit ihrer russischen Mentalität volllabern, geht mir das auf den Keks. Mit den Palästinensern rede ich nicht über Politik, sondern über ihren Arbeitsalltag. Zum Beispiel mit einer Krankenschwester aus einem Krankenhaus bei Bat Yam (südlich von Tel Aviv).
Palästinenser mit israelischem Personalausweis haben in Israel alle Rechte. Vom gesetzlichen Mindestlohn bis hin zum Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe. Rente, Krankenkassen, Wohngeld und alles Mögliche.
Wer sich mit der palästinensischen Gesellschaft beschäftigt, der wird feststellen, dass es dort genug eigene Probleme gibt. Nicht nur, dass Schwule ausgegrenzt werden. Ich kenne keinen Palästinenser, der sich offen schwul nennt. Und wenn ja, dann lebt er unter Israelis und traut sich nicht unter seine eigenen Leute, denn die schneiden ihm eben mal so die Kehle durch.
Ein massives Problem innerhalb der palästinensischen Gesellschaft ist die Gewalt. Häusliche Gewalt gegen die Ehefrau oder Ehefrauen ist an der Tagesordnung. Auf Kinder wird ebenfalls viel eingeprügelt. Und wenn ich hier Prügel sage, dann meine ich keine Ohrfeige, sondern so richtige Prügel. Da ist die Gesellschaft nicht zimperlich.
Tiere werden ebenso misshandelt. Vom Esel bis hin zu Pferden, Ziegen oder Kamelen. Immer mit dem Stock drauf. Es geschieht relativ häufig, dass Israelis blutende Esel am Straßenrand finden, die dann in einer Tierunterkunft versorgt werden. Es gibt sogar Einrichtungen für von Palästinensern schwer misshandelten Tieren.
Leute, die behaupten, in Israel herrsche Apartheid, haben keine Ahnung vom israelischen Alltag. Die Leute kommen als Touristen oder Volontäre und lassen sich ewig lange von Palästinensern berieseln. Was mich immer wieder amüsiert: In Jerusalem checken sie in verwahrloste palästinensische Altstadt – Hostels ein und zahlen horrende Preise. Die palästinensischen Besitzer zocken die naiven Ausländer total ab. Keine saubere Bettwäsche, dreckige Klos und und und. Aber lieber dort übernachten als, zum Beispiel, im israelischen Avraham Hostel. Saubere Zimmer, Frühstücksbufett im Preis inbegriffen und viele kostenlose Angebote.
Mit der Historie des Nahen Osten beschäftigt sich kaum ein Israelkritiker. Wie, z.B., kamen Syrien, der Libanon oder Jordanien zustande und wer zieht die Fäden. In der arabischen Welt läuft Vieles über Familien – und Standeshierarchien ab. In Deutschland sollte man das aufgrund der Familienclans in Berlin, Bremen oder Duisburg mittlerweile wissen. Und die Family hält gegen die deutsche Justiz zusammen. Selbst dann, wenn sich die Familienmitglieder untereinander die Köppe einschlagen.
Aber kommen wir zurück zur palästinensischen Gewalt untereinander. Mancherorts ist man heilfroh, die israelische Polizei zu haben. Wenn zwei befeindete Familien sich gegenseitig an die Kehle gehen, zum Beispiel.
Tja, wie sieht der Alltag in Israel nun aus? Nicht selten stehe ich an der Supermarktkasse neben palästinensischen Familien mit vollgeladenem Einkaufswagen. Im Alltag haben Juden und Palästinenser dieselben Probleme: Israel ist ein teures Land und jeder muss halt sehen, wie er seinen Lebensunterhalt verdient bzw. wie er Rechnungen zahlt.

 

 

Zur palästinensischen Kriminalität:
https://www.gatestoneinstitute.org/8643/palestinians-crime
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