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Gefragte Berufe in Israel

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B“H
Gefragte Berufe in Israel:
Definitiv gut ausgebildete Handwerker, die dazu auch noch faire Preise verlangen. Wahrscheinlich ist das zuviel verlangt, aber ich erwähne es trotzdem. 🙂
In Israel existiert kein duales Ausbildungssystem und wer nach der Schule irgendwo arbeitet, der lernt halt den entsprechenden Beruf so. Ohne Berufsschule und einfach nur vom Boss. Selbstständig kann sich so gut wie jeder machen, denn den Meistertitel gibt es ebenfalls nicht. Dies gilt für Bauarbeiter, Elektriker, Klempner, etc. 
Handwerk? Das klingt für viele Leute nach Drecksarbeit, dabei wird es super bezahlt. Und wer richtig etwas drauf hat, kann sich eine Menge Kundschaft einhandeln. Die Mund – zu – Mund – Propaganda funktioniert hervorragend.
Wer dagegen als Krankenschwester, Anästhesist, Physiotherapeut oder Arzt arbeiten will und seine Ausbildung im Ausland durchlief, der muss in Israel nochmals auf die Schulbank und mehrere Test ablegen. Und das gleich mehrere Monate, ein Jahr lang oder mehr.
Dagegen gibt es Dienstleistungen und IT zuhauf. Im Bankgewerbe ist kein Blumenpott mehr zu gewinnen, denn alle Großbanken reduzieren Personal. Aktuell Bank Leumi, die da mehrere Hundert Angestellte loswerden will. Überall schliessen Bank – und Postfilialen und in den wenigen verbliebenen Filialen steht die Kundschaft meilenweit Schlange. Aber Hauptsache, es wird gespart.
Das Studienfach Nummer Eins im Land ist Jura. Anwalt zu werden, ist immer noch der große Traum aller. Wer jedoch keinerlei Connections besitzt, fährt nach dem Studium Taxi.
Überhaupt muss man in Israel sehr flexibel sein. Heute noch hier angestellt, morgen gefeuert und nächste Woche wird woanders gearbeitet.
Ob es sich für jemanden aus dem Ausland lohnt, in Israel zu arbeiten?
Vom Geld her definitiv nicht. Löhne und Gehälter liegen meist unter dem deutschen Durchschnitt, dafür sind die Lebenshaltungskosten extrem hoch. Und nicht zu vergessen die Wuchermieten.
Eine Arbeitserlaubnis ist nicht so leicht zu bekommen und auch nur befristet. Praktika gibt es, doch es herrschen teilweise lange Wartelisten. Die einfachste Art in Israel zu arbeiten ist und bleibt der Kibbutz. Dort hat man wenigstens Unterkunft und Essen inklusive.
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