Leben in Jerusalem

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Das Kran – Dilemma auf israelischen Baustellen

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B“H
Auf dem israelischen Bau lässt sich eine ganze Menge Geld verdienen, denn Arbeitskräfte sind schwer zu finden. Kaum ein Israeli will noch den Beruf des Bauarbeiters ergreifen. Wer will sich heutzutage noch die Hände schmutzig machen? Selbst dann nicht, wenn das Gehalt recht hoch angesetzt ist.
Deswegen arbeiten auf dem Bau meistens unprofessionelle Palästinenser, Asiaten oder Russen. Bei den Kranführern ist das nicht anders und im nachfolgenden Video finden wir sogar einen asiatischen Gastarbeiter, den man in einen Kran setzte, damit er die Drecksarbeit erledigt.
Immer wieder kippen in Israel auf Baustellen Kräne um. Wie wir im ersten Beispiel sehen – sogar mit tödlichem Ausgang, denn der russische Kranführer kam bei dem Sturz ums Leben. Bei Orkanböen sind viele der Kräne ein Sicherheitsrisiko und ein männlicher sowie eine weibliche Kranführer(in) weigerten sich bei starkem Wind, in den Kran zu steigen. Das Bauunternehmen feuerte sie sofort.
Im Winter schwanken die alten Kräne hin und her und im Sommer schmort man bei 45 Grad Celsius ohne Klimaanlage. Staatliche Kontrolle über den Zustand der Kräne gibt es nicht. Oft sind die Kräne mehrere Jahrzehnte alt. In Deutschland wird ein Kran nach ca. 15 Jahren ausrangiert, in Israel dagegen kann er 40 – 50 Jahre eingesetzt werden. Ein TÜV existiert nicht und Baustellen werden nicht kontrolliert.
Überhaupt sieht man auf Baustellen nicht gerade viele Arbeiter mit Helm oder Spezialschuhen ausgerüstet. Die Ausstattung muss man sich offenbar entweder selber zulegen oder halt ohne arbeiten. Wie oft sehe ich Bauarbeiter in Turnschuhen und Baseball – Kappe, aber ohne Helm!

 

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