Leben in Jerusalem

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Leserfragen: „Waschmaschine in Israel, Pessach 2016 & etwas Radikales“

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B“H
Mehrere Fragen von Bloglesern liefen bei mir auf.
Die erste Frage lautet:
Was kostet eine Waschmaschine in Israel?
Laut meinem Bruder mehr als in Deutschland. 🙂
Wobei ich feststellte, dass eine kleine Maschine oft teurer ist als eine reguläre große.
Eine kleine Markenmaschine von Whirlpool kostet so um die 1800 – 2000 Schekel. Allerdings sollte man für die Lieferung jeweils 100 – 150 Schekel extra einkalkulieren. Der Anschluß bzw. das Einrichten wird von einem anderen Kundendienst gemacht und kostet gewöhnlich nichts. Aber aufpassen: Der Monteur versucht stets dem Kunden alle möglichen Sonderteile anzudrehen. Sprich besondere Vorrichtungen etc.
Ein reguläre große Waschmaschine gibt es oft schon für 1600 Schekel. Allerdings keine von einem deutschen Markenhersteller wie Bosch, denn deutsche Produkte sind absolut überteuert. Dabei lassen Bosch und Whirlpool in Osteuropa herstellen. In ein und derselben Fabrik.
Zweite Frage: PESSACH
In knapp zwei Wochen beginnt Pessach und dazu findet Ihr alles auf meinem religiösen Hamantaschen – Blog:
https://hamantaschen.wordpress.com/
Leider komme ich erst wieder nach Pessach so richtig zum Schreiben, denn ich muss ewig arbeiten und meine Wohnung kascher le’Pessach putzen.
Die dritte Frage betrifft einen „radikalen“ Stadtteil in Jerusalem. Nun weiß ich nicht, was derjenige unter RADIKAL versteht. Dort, wo die Palästinenser Halligalli machen etwa ein Ultra – orthodoxer Stadtteil?
Wer Action sehen will, der wird abgedrängt, denn er behindert Polizei und Armee. Gaffer haben nicht viel zu gaffen und randalierende Palästinenser nehmen keinerlei Rücksicht und rammen dem Gaffer eventuell noch ein Messer in den Rücken.
In Ultra – orthodoxen Stadtteilen gibt es nichts zu sehen und wenn einmal eine Demo stattfindet, so kennt ein Außenstehender den Hintergrund nicht. Vielleicht kann er ein paar Photos machen, aber das ist auch alles. Häufig geht selbst das nicht, denn die Polizei sperrt den Ort des Geschehens ab oder die Haredim (Ultra – orthodoxe Juden) wollen den Außenseiter nicht in ihren Reihen stehen haben.
Was also ist RADIKAL?
Es gibt keinen Stadtteil, in dem pausenlos randaliert und gekämpft wird.
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