Leben in Jerusalem

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Die letzte Woche

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B“H
Der Schabbat ist gerade zuende gegangen und in Israel beginnt die neue Woche an jedem Samstagabend. Morgen (Sonntag) ist wieder ein regulärer Arbeitstag und da ich mich mitten im Training zwecks Arbeit bei der „Jerusalem Post“ befinde, muss ich morgen unverschämt früh aus dem Bett, um rechtzeitig zum Kursbeginn in Tel Aviv zu sein. Am Mittwoch ist unser letzter Trainings – Tag und danach beginnen wir unseren Arbeitsalltag.
Insgesamt sind wir acht Neue im Vorbereitungskurs, wovon die Mehrheit aus Jerusalem stammt und auch dort arbeiten wird. Der kleine Rest ist aus Tel Aviv. Die Vorbereitung selbst wird ziemlich streng gehandhabt und einige Leute wurden bereits am zweiten Tag aussortiert und heimgeschickt.
Jeden Tag arbeitsmäßig nach Tel Aviv zu fahren und abends wieder heim nach Jerusalem gleicht einer Tortur. Man ist nur noch müde und platt. Ich weiß, dass es Leute gibt, die das jeden Tag machen. Jerusalemer, die jahrelang in Tel Aviv arbeiten und zum Feierabend heimfahren. Vor zehn Jahren war ich einer von ihnen, hielt das jedoch nicht lange durch. Wenn man abends heimkommt, will man nur noch ganz schnell etwas essen und schlafen.
Viel Politisches habe ich in der gerade ausgeklungenen Woche gar nicht mitbekommen. Brüssel am Dienstag bekam ich dagegen schon mit und dass es am darauffolgenden Tag in den israelischen Medien wieder einmal hieß, dass „Europa uns (Israel) nun besser verstehen müsse“. Arabischer Terror und so … Genau das wurde nach dem 11. September 2001 auch gemeint und nichts war’s. Israel ist, trotz ständigem arabischem Terror, der Buhmann. Egal, was passiert!
Einen Unterschied zum 11. September gibt es aber: Deutschland entschuldigt den arabischen Terror und zieht es vor, auf die Opfer loszugehen. Moslems haben immer Recht, da komme, was wolle.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden in Israel die Uhren eine Stunde vorgestellt und wir befinden uns jetzt in der Sommerzeit. Und noch einmal zu mehreren Leserfragen: Von Ostern bekommen wir gar nichts mit, es sei denn, jemand läuft durch den christlichen Altstadtteil. Aber morgen ist Sonntag, was bedeutet, alle müssen wieder ganz normal arbeiten.
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