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Israel: “ Die Wohnungsnot blüht und gedeiht“

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B“H
Und wieder einmal ein Artikel zur Wohnungsnot in Israel. 🙂
Ein stets brandaktuelles Thema im Land und obwohl Moshe Kachalons KULANU (Wir alle) Partei vor den letzten Knessetwahlen drastische Veränderungen im Sozialwesen zu Gunsten des kleinen Mannes versprach – nichts ist passiert. Kulanu stellte sich als neu gegründete Partei heraus, die am Ende eine Regierungskoalition mit Netanyahu einging und gar nichts veränderte. Genauso wie alle anderen Abgeordneten will man nur Pöstchen, ein dickes Gehalt und Ruhm.
Die Wohnungsnot in Israel ist groß, denn bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Selbst in der ehemaligen Peripherie wie der Negev – Stadt Beersheva zogen die Mieten tüchtig an. Im nachfolgenden TV – Bericht des israelischen Fernsehens werden ziemlich abgefackelte Wohneinheiten in Beersheva gezeigt, wo die Mieten jedoch drastisch anstiegen. Wer als Mieter nicht zahlt fliegt raus, denn sogleich stehen massig neue Bewerber vor der Tür.
Ferner wrid ein Kurs gezeigt, wo Leuten, die schnell Geld machen wollen, das Maklerwesen beigebracht wird. Hauptsache Geld und andere Abzocken. Der Maklerberuf verspricht Profite und so meldet sich jeder Hunz und Kunz zu einem teuren Kurs an. Genauso wie auf Youtube diverse deutsche Trader fungieren, die da Kurse für mehrere Tausend Euros anpreisen und jedem versprechen, ein Mastertrader werden zu können. Aber das nur nebenbei!
Wer nix wird, wird halt nicht Wirt, sondern Makler. 🙂
Ein etablierter Makler meint, die beste Geldanlage in Israel sei eine Immobilie. Doch leichter gesagt als getan, denn die kleinste Bude mit nur wenigen Quadratmetern kostet hierzulande bereits eine Million Schekel (ca. 300,000 Euro). Normale 3 – 4 Zimmer – Wohnungen kosten da schon mindestens ab zwei Millionen Schekel aufwärts. In Kleinstädten und sogar auf dem Land schaut es nicht anders aus.
Gerade weil in Israel die Immobilienpreise ins Unendliche steigen, schauen sich Investoren in Europa um. Insbesondere in Berlin, wo eine größere Wohnung viel billiger ist als eine kleine Bruchbude in Tel Aviv oder Jerusalem. Zuerst kauften wohlhabende Israelis eine Menge Immobilien in Prag, Budapest oder in Bukarest. Jetzt ist halt Berlin dran.
Was für deutsche Investoren als zu teuer gilt, ist für den israelischen Gegenpart geradezu ein Schnäppchen. Allerdings sollten sich die neuen Wohnungsinhaber schnell daran gewöhnen, dass in Deutschland die Grundsteuer auf den Vermieter veranlagt wird. In Israel zahlt der Mieter die gesamte Grundsteuer, was dem Vermieter absolut billig kommt. Letzterer hat somit gar keine Kosten, sondern kassiert nur die Miete.

 

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