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Israel importiert Bauarbeiter aus dem Ausland

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B“H
An alle, die unbedingt in Israel arbeiten wollen: Gesucht werden BAUARBEITER!
Die Baubranche am Mittelmeer boomt und in Städten wie Ashkelon, Ashdod, Tel Aviv, Petach Tikwah, Rishon LeZion bis hinauf nach Haifa entstehen massenhaft Apartmenthäuser. Nur gibt es seit Jahren ein ernsthaftes Problem: Es fehlt an Bauarbeitern, obwohl der Job super bezahlt wird. Ich glaube, sogar wesentlich besser als in Deutschland.
Trotz hohem Gehalt will sich kaum mehr ein Israeli die Hände schmutzig machen. Heutzutage will jeder nur noch Manager sein und Leute herumkommandieren. Vor allem diejenigen, die gerade mal den Schulabschluss schafften. Oder auch nicht …
Aus diesem Grund begann man vor mehreren Jahrzehnten Palästinenser einzustellen. Die wiederum waren froh, einen gutbezahlten Job zu ergattern. Dann aber kam es zu den Intifadas, Checkpoints ließen die Palästinenser nicht immer passieren und so kam es, dass diese nicht immer zur Arbeit erscheinen konnten. In den 90iger Jahren holte man deswegen rumänische und chinesische Gastarbeiter auf den Bau. Die Rumänen soffen pausenlos und die Chinesen jagten Hunde und Katzen, um sie in den Backofen zu schieben. Die Palästinenser waren sauer und kehrten, nachdem die israelische Regerung die nervigen Gastarbeiter aus dem Land geworfen hatte, freudig zurück.
Jetzt aber gab es ein neues Problem: Bauherren und Immobilienheinis hatten gemerkt, dass besoffene Rumänen und Chinesen mit seltsamen Essensgewohnheiten viel billiger waren. Palästinenser mit dem blauen israelischen Personalausweis haben ein Recht auf Sozialversicherungen und Mindestlohn. Gastarbeiter haben gar keine Rechte und man konnte sie so richtig ausnutzen. So manch einer erhielt am Ende noch nicht einmal seinen Lohn.
Da die Immobilienbranche in der Knesset eine dicke fette Lobby zu haben scheint, werden nun erneut Chinesen importiert. Dazu angelernte Bauarbeiter aus Moldawien. Lohnsklaven, damit die Immobilienbranche erneut abzocken kann. Dass die Wohnungen dadurch billiger werden, daran glaubt auch nur die Regierung. Den Reibach machen letztendlich die Bauherren und Investoren.
Wer also in Israel einen Job sucht: Sklaven auf dem Bau werden per Zeitarbeitsfirma dringend gesucht. Für ein paar Schekel die Stunde und mindestens zehn Stunden Arbeit am Tag. Untergebracht werden die Leute in schnell aufgestellten Baracken, denn erschwinglicher Wohnraum ist rar. Werden die Gastarbeiter nicht mehr gebraucht oder funktionieren nicht, droht die schnelle Abschiebung.
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