Leben in Jerusalem

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„The Lady in Gold-Adele Bloch-Bauer“ oder „Wie die österreichische Regierung Juden ihr Eigentum verweigerte“

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The Lady in Gold“ von Anne-Marie O’Connor

 

B“H
Der Bestseller „The Lady in Gold“ ist leider nur in englischer Sprache zu haben und eine deutsche Übersetzung gibt es bislang nicht. In dem Buch geht es um die wahre Geschichte eines von den Nazis gestohlenen Bildes, welches die Wiener Jüdin Adele Bloch-Blauer zeigt. Gemalt wurde es von Gustav Klimt.
Die Nazis rafften sämtliche Kunstwerke zusammen. Darunter auch die Werke des Gustav Klimt. Letztere landeten nach dem Krieg im Belvedere Museum von Wien. Viele Jahrzehnte lang bestritt die österreichische Regierung, die Werke Klimts als Diebesgut von den Nazis erhalten zu haben. Solange, bis eine rechtmäßige Besitzerin, die in Los Angeles lebte, einen guten jungen Anwalt fand und klagte. Man klagte sich bis vor den Obersten Gerichtshof der USA und danach ging es in Wien weiter.
In Österreich war man außer sich und vielleicht wurde deswegen das Buch der Anne-Marie O’Connor (ein weltweiter Bestseller) immer noch nicht ins Deutsche übersetzt. Vielleicht will man im deutschsprachigen Raum das Thema ignorieren, denn wer weiß, wie viel gestohlenes jüdisches Eigentum bis heute in diversen Museen ausgestellt wird, ohne die rechtmäßigen Besitzer anzugeben.

 

Und hier ein interessanter Vortrag vom Anwalt Randol Schoenberg:

 

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