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Afula-Eine Stadt bangt um ihre Existenz

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In der nordisraelischen Kleinstadt Afula rumort es gewaltig. Seit Jahren leiden die Bewohner von Afula, denn die palästinensische Stadt Umm Al Fachem liegt nur wenige Kilometer entfernt. In Umm al Fachem ist abends nicht allzu viel los und dasselbe kann man von Afula behaupten. Tote Hose, aber dennoch zieht es viele junge Palästinenser des Abends ins jüdische Afula. Man sucht Abwechselung und auf der Straße werden Juden doof angemacht und verflucht.
In Afula liebt man die Palästinenser nicht, denn man lernt sie nur allzu gut aus der Nähe kennen. Vom arabischen Terror erst gar nicht zu reden, denn der traf in der Vergangenheit auch die Kleinstadt. Palästinenser zündeten Bomben und neulich erst wollte eine arabische Terroristin am Zentralen Busbahnhof auf Passanten einstechen. Es gab ein Handgemenge und die Terroristin wurde erschossen. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Frau auch noch geistig verwirrt war und in der Vergangenheit mehrere Selbstmordversuche unternommen hatte.
Die palästinensische Anmache betrifft jedoch nicht nur Afula, sondern findet genauso in der Umgebung statt. In Afula mag man dies, mehr oder weniger, passiv hinnehmen, doch einige Kilometer weiter am See Genezareth (Kinneret) wissen sich die „Tverianer“ zu helfen. In Tiberias würde sich das niemand gefallen lassen.
Afula gilt als Kaff mit wenig Action und noch weniger Jobs. Die Jugend beendet die Schule, geht zur Armee und danach nie wieder zurück in die öde Kleinstadt. Die jungen Leute wollen raus aus der Misere und so zieht man von Arad, Dimona, Kiryat Gat, Tiberias oder halt Afula, nach Tel Aviv und Umgebung. In die Zivilisation und dahin, wo es Jobs und Perspektiven gibt.
Die Stadtverwaltung von Afula unternimmt alles, um neue Bewohner anzulocken. Sogar die Hightech-Industrie wird gepusht. Die Mieten sind verhältnismäßig niedrig, es gibt ein Krankenhaus und eine kleine Shopping Meile daneben. Nicht viele Israelis sehen sich ausgerechnet nach Afula ziehen, denn irgendwie liegt es mitten in der Pampa. Zwischen Nazareth, Megiddo (ein Knast), Tiberias und Umm Al Fachem. Die Autobahn Tel Aviv-Netanya-Haifa liegt recht weit entfernt.
Da das Bauland recht günstig ist und sonst offenbar niemand nach Afula ziehen will, kaufte die chassidische Gruppe Vishnitz ein riesiges Gelände, um ihren eigenen Stadtteil hochzuziehen. Das erregte die Gemüter, denn man will nicht unter die haredische (Ultra-orthodoxe) „Knute“, wie es seitens den Bewohnern hieß. Was danach folgte, ließ die Ultra-orthodoxe Ansiedlung wie eine kleine Bagatelle aussehen. Aus welchem Grund auch immer beschlossen die Stadtobersten, eine Menge Land an Juden und Palästinenser gleichzeitig zu verkaufen. Es solle ein „gemischter“ Stadtteil entstehen, wo beide Gruppen zusammenleben. Das wäre die optimale Toleranz.
Nach der Verkündung ging Afula auf die Barrikaden, denn die Palästinenser aus Umm al Fachem richten schon genug Terror an. Jetzt sollen Palästinenser auch noch mitten in Afula Land kaufen und dort wohnen. Hamas und ISIS mitten in der Stadt. Es wird demonstriert und im TV sieht man Palästinenser arrogant verkünden, sie hätten schon Land gekauft und bauen jetzt ihr Häusle. Gegen Juden wird dabei gleichzeitig gewettert und es heißt, dass die JUDEN ja wegbleiben können. Das schere doch keinen Palästinenser.
Als jüdische Kaufwillige erfuhren, dass sie im neuen Stadtteil mit Palästinensern Tür an Tür leben sollen, traten sie vom Kaufvertrag zurück. In Zeiten des Terrors wolle man doch nicht in den eigenen vier Wänden in ständiger Angst leben, der arabische Nachbar können ausrasten. Und wenn es einmal zu einer Meinungsverschiedenheit kommt, steht gleich die ganze arabische Sippe drohend vor der Haustür. Da gebe man lieber mehr Geld aus und ziehe in sicheres Territorium.
Die Bevölkerung von Afula glaubt immer noch, etwas bewirken zu können, doch ich sehe schwarz. Unsere Regierung ist so dämlich und setzt Araber mitten in jüdische Gebiete. Die Palästinenser lachen sich ins Fäustchen, denn insgeheim sehen sie Afula ganz in ihrer Hand. Je mehr Juden wegziehen, desto besser. In ein paar Jahren gehöre die Stadt sowieso zu Umm al Fachem und Juden sind unerwünscht.
Links:
Umm al Fachem und Umgebung
So leben die „armen“ Palästinenser in Umm al Fachem
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