Leben in Jerusalem

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Regen & Wohnungsbesichtigungen

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Photo: Miriam Woelke

So schaut heute der Himmel über Jerusalem aus. Zeitweilig sogar noch viel grauer.
B“H
Regen und Kälte (11 Grad Celsius) bestimmen heute das Jerusalemer Wetter. Es ist zwar immer bekloppt, über das Wetter zu schreiben, doch sobald es einmal kalt wird, ist es das Thema, was hierzulande die Schlagzeilen bestimmt. Dafür ist im Sommer Ruhe, denn dann herrscht durchgehend Hitze. 🙂
In den letzten Tagen habe ich mir mit einer Freundin mehrere 2-3-Zimmer-Wohnungen angeschaut, denn sie befindet sich auf Suche. Fast immer, wenn Freunde eine neue Bleibe suchen, gehe ich mit, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Man sollte schon aufpassen, dass der Vermieter feuchte Wände nicht einfach neu übertüncht und dann behauptet, die Decke halte bei Regenwetter stand. Nahe dem Machane Yehudah Markt schauten wir eine Wohnung an, wo die Vermieterin einen Wasserschaden an der Decke, verursacht von den Leuten im oberen Stockwerk, vertuschen wollte. Deswegen, immer aufpassen und Wände und Decken eingehend beäugen.
Am Freitagmorgen schauten wir uns eine 3-Zimmer-Wohnung in Nachlaot (gegenüber dem Machane Yehudah Markt) an. Ein nagelneues Gebäude und arabische Bauarbeiter sind noch mitten bei der Arbeit. Die guten, wenn auch nicht allzu großen Wohnungen, sollen 4600 Schekel kosten, die einzige kleine Wohnung 3300 Schekel. Wenn Ihr die Beträge durch 4,10 teilt, habt Ihr den Eurobetrag!
Es stellte sich heraus, dass die kleine Wohnung kein Fenster haben wird, sondern einfach nur ein Loch im Parterre darstellt. Wieder nichts, aber ich bin mir sicher, dass der Vermieter ein paar philippinische Gastarbeiter findet, die da einziehen werden.
Überhaupt ist der begehrte Stadtteil Nachlaot ausgebucht. Entweder gibt es gar nichts mehr zu mieten und wenn ja, dann sind die Mieten enorm oder alles läuft über Makler. Allerdings sind es nicht nur die Mieten, sondern es kommen noch Nebenkosten hinzu. Beispiel: Die städtische Arnona (Grundsteuer und Abfallgebühren), welche in Israel allein der Mieter zu tragen hat. Ich „freue“ mich dieser Tage auf meine bald eintreffende Arnona-Abrechnung für das Jahr 2016. Dann darf ich wieder 2400 Schekel an die Stadtverwaltung überweisen.
Strom und Wasser kommen ebenfalls hinzu und fast immer noch der sogenannte Va’ad Bayit (Hausverwaltung wie Treppenhausputz, Zentralheizung-falls vorhanden sowie Gartenpflege). Wenn ich jemandem einen Tipp geben darf: Vermeidet Häuser mit Fahrstuhl, denn das kostet erst recht.
Heute Abend schauen wir ein weiteres Objekt an. In Talpiyot, drei Zimmer mit Balkon. Nicht gerade billig, aber die Photos im Internet schauten ganz positiv aus.
Auf Youtube sah ich, dass man in Deutschland direkte Besichtigungstermine bekommt oder auch nicht. So eine Art Vorstellungsgespräch mit vorheriger Bewerbung. So weit sind wir in Jerusalem noch nicht und hier ruft man auf Annoncen einfach an und macht einen Termin aus.
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