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Der Nahostkonflikt einfach definiert

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B“H
Ich muss zugeben: Am Anfang war ich skeptisch, weil ich so gar nicht der Typ dafür bin. Ein paar Freunde von mir sind so richtig im Movement und sie berichten mir, aber richtig hinhören oder gar Interesse zeigen, tue ich nicht. Meine Meinung lautet, dass Juden und Palästinenser in Israel leben können, wenn denn Letztere Israel als einen jüdischen Staat akzeptieren und sich an Gesetze und Verfassung halten. Immerhin haben sie, wie jeder andere israelische Staatsbürger auch, Rechte und Pflichten. Wir alle zahlen Steuern und und und. Palästinenser sind in der Regel Staatsbürger. Wie wir alle mit blauem israelischen Personalausweis. Wenn sie denn nicht gerade in der Autonomie leben.
Palästinenser sind in der Gewerkschaft Histadrut, sie sind Ärzte, Richter (einer sitzt sogar im Obersten Gerichtshof), Knessetpolitiker, etc. Wer arbeitslos oder bedürftig ist, bekommt Stütze und Kindergeld erhalten alle Familien mit Kindern.
Ich unterstütze keineswegs die Forderung, die Palästinenser nach Jordanien abzuschieben, wie es das Movement des ermordeten Rabbi Me’ir Kahane tut. Zu Rabbi Me’ir Kahane findet Ihr genügend Infos auf Wikipedia. Vorwiegend wird behauptet, er sei Rassist und Populist gewesen. Wenn Ihr denn Infos einseht, achtet darauf, nach Rabbi Me’ir Kahane zu schauen und verwechselt ihn nicht mit seinem Bruder, Rabbi Nachman Kahane. Rabbi Me’ir traf ich nie persönlich, Rabbi Nachman hingegen schon.
Vor ein paar Tagen kaufte ich mir durch einen Zufall hervorgerufen, eines der vielen Bücher von Rabbi Me’ir Kahane. Einfach mal so aus Neugier und jetzt werden viele behaupten, dass ich ja eh Rassist sei. Okay, das ist deren Meinung und mir egal. 🙂
Am Schabbat begann ich mit dem Lesen des Buches und siehe da, es handelt sich um ein Geschichtsbuch. Historische Fakten, die ich in vielen meiner anderen Bücher, verfasst von israelischen Militärexperten und Historikern, bereits kenne. Also nichts Rassistisches und Kahane-mäßiges. Allerdings führte Rabbi Kahane viele Fakten weitergehend aus. Und zwar auf die damalige Situation, in der er lebte. Im Wesentlichen auf die 70iger und 80iger Jahre.
Ein paar Fakten aus dem Buch werde ich ab und an in einigen Blogartikeln beschreiben, denn sie trafen zu unserer Zeit tatsächlich ein. Unter anderem will ich in einem Artikel beschreiben, warum die Mehrheit aller Palästinenser nach unendlichen israelischen Anstrengungen nicht integriert sind. Dies dürfte auch Europa interessieren, denn dort hofft man auf einen komplette Integration aller Moslems in die europäische Wertelandschaft. Auch die israelische Regierung denkt bis heute so und tat dies schon zu Zeiten der Premierminister Menachem Begin und Schimon Peres.
Kurz gesagt, man setzte und setzt noch, auf Schulbildung. Je besser die Bildung, desto unwahrscheinlicher wird es, dass ein junger Moslem auf den Jihad abfährt. Ein Trugschluß. Es funktioniert einfach nicht und dem Jihad schliessen sich alle Schichten an, wenn denn jemand will.
Rabbi Me’ir Kahane zitiert am Anfang seines Buches THEY MUST GO aus der israelischen Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948:

„We appeal … to the Arab inhabitants of the State of Israel to preserve peace and participation in the upbuilding of the state on the basis of full and equal citizenship.“

Warum es den Nahostkonflikt gibt und immer geben wird? Ganz einfach:

Das Problem mit den Arabern wird nicht verschwinden, denn die Existenz des Staates Israel verursacht es.

So einfach und absolut wahr ist das. Es geht nicht um Siedlungen und Blabla, sondern die Palästinenser wollen keinen Staat Israel. Punkt!
Und wer sich etwas anderes vormacht, kann bis in alle Ewigkeit in seinen Illusionen schwelgen, wenn er nicht vorher in die Luft gesprengt wird.
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