Leben in Jerusalem

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„Immer auf der Hut“ – Das Leben mit dem palästinensischen Terror in Israel

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B“H
Der arabische Terror ist endgültig in Europa eingezogen und Paris war sicher erst der Anfang. Die Europäer müssen sich allmählich von ihrer friedlichen Lebensweise verabschieden und einer anderen Realität ins Auge sehen, die da „Wachsamkeit“ lautet.
Es ist kein Geheimnis, dass gerade diese Wachsamkeit in Israel seit vielen Jahrzehnten praktiziert wird. Es gehört zum Alltag, dass vor allen Ministerien, Ämtern, Banken, sonstigen öffentlichen Einrichtungen, Shopping Malls oder Supermärkten mindestens ein Wachmann steht. Wir zeigen unsere Taschen, Rucksäcke oder Plastiktüten vor und das Wachpersonal durchsucht alles. Niemand regt sich auf und es ist eine Alltagsangelegenheit.
Vor jeder Schule und jedem Kindergarten steht Wachpersonal oder die Eltern spielen verrückt und schicken ihre Kinder nicht mehr hin. Sobald eine unbeaufsichtigte Tasche oder ein Beutel herumliegen, gehen die Passanten auf Distanz und fragen herum, wem das gehört. Findet sich niemand, so wird die Polizei informiert, die da mit einem Sprengstoffkommando anrückt, den Beutel untersucht und ggf. in die Luft sprengt. Der Sprengstoffexperte schaut die Tasche an und erkennt meistens auf den ersten Blick, ob die Warnung erst zu nehmen ist oder es sich vielleicht doch nur um eine Bagatelle handelt. Stets kommt es auf die Art der Tasche drauf an. Ist sie, z.B., abgegriffen oder funkelnagelneu, etc.?
Arabische Terroristen sind immer schwerer einzuschätzen und in Israel entstand eine Masse von palästinensischen Informanten, die, wie ich annehme, von Israel bezahlt werden. Allein diese Informanten haben bereits mehrere Attentate verhindert, da Israel bestens über diverse Vorhaben informiert war.
Gibt es Terroralarm, ist die Bevölkerung so eingespielt, dass alles zügig funktioniert. Jeder weiß, was er zu tun hat und dass niemand nach einer Bombe sofort loslaufen sollte, um Verletzten zu helfen. Die Erfahrung zeigt, dass oftmals mehrere Attentäter zugange sind und einer nur darauf wartet, dass die Leute nach der ersten Explosion losstürzen, um zu helfen. In dem Moment nämlich sprengt sich ein zweiter Terrorist in die Luft.
In Israel gehört die Terrorbedrohung zum Alltag und wir alle haben uns darauf eingestellt. Europa hingegen wird sich offensichtlich schnell an diese, für die dortigen Menschen, schmerzhafte Erfahrung gewöhnen müssen. Nichts ist mehr so wie es war und wer weiterhin im Lala-Land lebt und sich etwas vormacht, wird irgendwann schockiert aufwachen.
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