Leben in Jerusalem

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Und wie lebt es sich so in Jerusalem zurzeit?

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B“H
Wie lebt es sich denn zurzeit in Jerusalem, fragten einige Blogleser:
Ganz normal mit einigen Einschränkungen. Während Palästinenser unbesorgt und unbehellicht vom eigenen Terror herumlaufen, müssen Juden stets auf der Hut sein. Man schaut sich auf der Straße oft um, um auszuchecken, wer da so hinter einem geht. Im Bus wird jeder neu Fahrgast beäugt und viele Jerusalemer haben halt Pfefferspray in der Tasche. Eine ältere Frau wurde sogar mit Ofenreinigerspray gesichtet, was sie im Ernstfall als Waffe einsetzen will. Wer das in die Augen kriegt, der hat hinterher keine mehr.
Ja, wir Jerusalemer sind kreativ, denn kaum vergeht einmal eine längere Zeit, in der wir nicht vom palästinensischen Terror bedroht werden. Zuerst Bomben und Selbstmörder in Cafes und Bussen. Mittlerweile rasen palästinensische Autofahrer in jüdische Passanten oder es wird mit einem Küchenmesser herumgefuchtelt. Man stelle sich das einmal in Deutschland vor. In einer Stadt wie Berlin oder München, wenn jederzeit ein Moslem mit einem Messer auf Passanten einstechen könnte. Dann möchte ich mal die Reaktion der deutschen Bevölkerung sehen. Ob sie dann immer noch der Meinung sind „Die armen Moslems sind halt so schlecht dran und total verzweifelt“. Wenn ich verzweifelt bin, renne ich auch nicht mit dem Messer durch die Gegend.
Was die Palästinenser erreicht haben: Dass kein israelisches Unternehmen sie mehr einstellen will. Wie denn auch, wenn man nie genau weiß, ob der Neue mit dem Messer ankommt und Leute umbringen will. Außerdem will die Kundschaft keine palästinensischen Kellner, Verkäufer oder sonstige Angestellte mehr sehen. Wer Palästinenser beschäftigt, muss mit Einbußen rechnen, denn die Kundschaft geht lieber woanders hin.
Bei palästinensischen Geschäften sieht die Lage schlecht aus, denn die israelische sowie die Touristenkundschaft bleiben aus. Arabische Hostels sind leer und wer auf den Tourismus angewiesen ist, schaut in die Röhre. Jetzt beschweren sich palästinensische Geschäftsinhaber, dass niemand mehr kommt. Wie auch, wenn vor dem Shop Leute ermordet werden. Allein das sahen wir in der Altstadt auf dem Weg zum Damaskustor. Wer soll da jetzt noch einkaufen, wenn man sich seines Lebens nicht sicher sein kann? Sowas muss man sich halt vorher überlegen. Bevor man jüdische Opfer verhöhnt, anspuckt und keine Hilfe holt, wie nach dem Messerattentat auf Juden auf dem Weg zum Damaskustor.
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