Leben in Jerusalem

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Die Bilanz des heutigen „Terror“Tages

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B“H
Cafes, Restaurants, Busse und selbst der so beliebte Machane Yehudah Markt sind fast menschenleer. Jerusalem hat Angst, was jedoch nicht bedeutet, dass nun alle auf und davon rennen und sich unterkriegen lassen. Eher ist das Gegenteil der Fall und die Stadt ist palästinensische Terroranschläge gewohnt.
Nicht nur in diesen Wochen, denn in mehreren Stadtteilen nimmt seit mehr als einem Jahr die palästinensische Gewalt ihren Lauf. Ständig werden Juden in Gilo, Armon HaNatziv, French Hill, Pisgat Ze’ev, Neve Yaakov oder Abu Tur angegriffen. Das beginnt beim Einschlagen von Autoscheiben geparkter PKWs und geht bis hin zum Werfen dicker Steinen und, wie bei uns auf dem Hausdach vor einer Woche, das Werfen von Molotow Cocktails. Obwohl unser Dach in Flammen aufging, hatten wir noch Glück im Unglück, denn ein Nachbar kam sofort mit dem Feuerlöscher angerannt.
Während sich Jerusalemer Bürger mehr und mehr in ihren Wohnungen verschanzen und nur noch das Haus verlassen, wenn es sein muss, laufen Palästinenser draußen unbesorgt und fröhlich herum. Wir besorgen uns Pfefferspray und die Palästinenser gröhlen eben mal so durch unseren Stadtteil. Vom dröhnenden Muezzin erst gar nicht zu reden. Ständig wird der Lärmpegel höher gestellt und bereits morgens um 5.00 Uhr gröhlt der Muezzin los. Aber das ist ja noch relativ harmlos.
Jerusalem ist dieser Tage eine Stadt, in welcher Juden gejagt werden, weil sie Juden sind. Man muss aufpassen, wenn man aus dem Haus tritt. Immer schauen, wer hinter einem geht und immer das Pfefferspray bereithalten. Zwei Terroristen stoppten heute die Buslinie 78 vom Zentralen Busbahnhof zum Stadtteil Armon HaNatziv. Sie bedrohten den Busfahrer und schossen bzw. stachen mit einem Messer um sich. Offenbar wollten sie den ganzen Bus kidnappen, doch das ging irgendwie daneben.
Zur gleichen Zeit raste ein weiterer Palästinenser, der bei der Telefongesellschaft Bezek angestellt war, in eine Bushaltestelle nahe dem ultra-orthodoxen Mea Shearim. Nachdem er auf die Passanten zugefahren war, stieg der Terrorist aus seinem Bezek-Firmenwagen und stach mit einem Messer auf alles ein, was sich bewegte.
Seit dem Busattentat heute gehe ich lieber zu Fuß. Da aber kann mir genauso einer mit dem Messer hinterherrennen. Was also tun? Bus oder doch lieber zu Fuß?
Und ausgerechnet die Linie 78, die ich, zusammen mit den Linien 75 und 72 immer nehme. Mittlerweile verzichte ich, wenn ich rausgehe, auf normale Crocs und trage lieber Sneakers, denn in den kann man richtig losrennen. Solche Gedanken muss man sich machen: „Wie kann man am besten entkommen?“ Wenn das nicht idiotisch ist! In der heutigen modernen Technologiewelt laufen Juden um ihr Leben und die Palästinenser geniessen den Tag und kassieren israelische Sozialhilfe und Kindergeld.
Hier eine Zusammenfassung des heutigen Dienstag:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4710508,00.html
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