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Zur „Terror“lage in Jerusalem

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Israeli security forces stand guard as workers install a metal detector in the Muslim quarter of Jerusalem's Old City on October 8, 2015 following a spate of knife attacks. Stabbing attacks have deeply unnerved Israelis and authorities have struggled to prevent them, with the suspects often young Palestinians believed to be acting on their own. AFP PHOTO / GALI TIBON
Photo: Times of Israel
B“H
Überall in der Jerusalemer Altstadt findet man sie jetzt: Die aufgestellten Metalldetektoren, durch die jeder Passant gehen muss (siehe Photo). Meiner Meinung nach überflüssig, denn die Palästinenser des christlichen und muslimischen Viertels sind gut bewaffnet und wohnen eh schon vor Ort. Da braucht man nichts mehr einschmuggeln.
In den vergangenen Tagen gab es fast im Minutentakt palästinensische Anschläge auf Israelis. Mehrheitlich in Jerusalem, aber auch Tel Aviv, Afulah, Kiryat Gat und Hebron / Kiryat Arba waren betroffen. Jetzt stach ein Israeli auf Araber ein und ich kapiere einfach nicht, wie man sich zu so etwas verleiten lassen kann. Man muss sich doch nicht auf eine Stufe mit den Terroristen stellen, denn das liefert den Palästinensern einen Grund, zu randalieren und die internationalen Medien ergötzen sich an israelischen Messerstechern. Dann haben SPON und Konsorten wieder richtig was zu lästern und ziehen Juden in den Dreck.
Unterdessen riefen palästinensische Organisationen, darunter auch Fatah, zum Mord an noch mehr Juden auf. Wiederholt erscheinen auf Youtube Hamas oder Fatach Videos, die Morde an Israelis verherrlichen und zu noch mehr Bluttaten aufrufen.
Die Situation in Jerusalem ist angespannt, denn jederzeit und überall kann ein Palästinenser Amok laufen. Die sonst so beliebte IN Street Emek Refa’im war am gestrigen Donnerstagabend ungewöhnlich leer. Zwar waren die Cafes und Restaurants gut besucht, dennoch bleiben die Leute lieber daheim. Mit einer Freundin war ich bei der Supermarktkette Osher Ad in Talpiyot einkaufen und dort war es gerammelt voll. Totalstau an den Kassen, denn der Schabbat naht. Zwei Sachen brauchte ich vom nicht weit entfernten Rami Levi Supermarkt und dort herrschte gähnende Leere. Kein Wunder, denn gerade Rami Levi beschäftigt viele Araber und vor einem Jahr war es in einem Rami Levi Supermarkt zu einem Anschlag auf Juden gekommen. Da ist der Osher Ad billiger und es werden keine Palästinenser eingestellt. So fühlt sich die Kundschaft wenigstens sicher. Wobei es viele Palästinenser gibt, die dort einkaufen. Gestern Abend jedoch sah ich keinen einzigen von ihnen.
In der Altstadt klagen palästinensische Ladeninhaber, dass die Kundschaft ausbleibt und es nichts mehr zu verdienen gibt. Vor ein paar Tagen standen dieselben Ladeninhaber neben niedergestochenen Israelis und bespuckten bzw. beschimpften diese. Und jetzt ist ihnen der Umsatz wichtig, denn es kauft niemand mehr bei ihnen. Was für eine verlogene palästinensische Logik!
Immer dann, wenn die Palästinenser ausrasten, schneiden sie sich ins eigene Fleisch, da die Touristen bleiben aus. Angeblich hat sich der Tourismus gerade halbiert und kaum jemanden zieht es momentan nach Jerusalem. Die Altstadt ist zwar abgeriegelt, aber besuchen kann man sie nach diversen Sicherheitschecks. Nur, wer will sich all der Gefahr aussetzen, denn man weiss ja nie, wo und wann der nächste Palästinenser loslegt.
Bis zum Weihnachtsgeschäft ist die arabische und christliche Altstadt von Oktober an leer. Das ist in jedem Jahr so, denn nach dem jüdischen Sukkot (Laubhüttenfest) kehrt die Winterphase ein. Das Wetter ist bereits kühler geworden und es gab Regen in Jerusalem. In den nächsten Tagen allerdings steigen die Temperaturen erneut auf 28 Grad Celsius an und es gibt massig Sonne. Am Sonntag fahre ich nach Tel Aviv zu meinem Anwalt, wegen meines Schadenersatz, den ich von der Busgesellschaft Egged erhalte. Vor drei Jahren hatte ich ja einen Busunfall und gestern erst berichtete ich zum Thema.
Ich freue mich, endlich einmal wieder rauszukommen. Obwohl, in Tel Aviv ist auch nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen. 🙂
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