Leben in Jerusalem

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Zur Krise in der israelischen Tourismusindustrie

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B“H
Vor dem Sommer 2014 sahen wir jeden Sommer das übliche Bild: Tausende Touristen schlängeln sich durch die Altstadt von Jerusalem oder braten in der Sonne am Tel Aviver Mittelmeerstrand. All das scheint seit dem letzten Gazakrieg vorbei zu sein und selbst ein Jahr danach kriecht die israelische Tourismusindustrie auf dem Zahnfleisch.
In der Vergangenheit war die Jerusalemer Innenstadt voller Touristen, doch nun ist es leerer geworden. Nicht, dass gähnende Leere herrscht, aber es ist seltener geworden, dass man einem Tourist begegnet.
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat läßt unterdessen weitere Luxushotels bauen, ohne zu kapieren, dass die Mehrheit der Touristen mit einem kleinen Budget anreist. Nur Wenige leisten sich so richtig Luxus und der Rest steigt in erschwinglichen Hostels und Hotels ab. Israel ist generell ein teures Land und da kann es sich kaum jemand leisten, soviel Geld für eine Unterkunft auszugeben. Noch dazu, wo Vieles total überteuert ist und vom Service fange ich lieber erst gar nicht an. Wie Deutsche, sind Israelis keine Service – Leute. Also nicht allzu viel Freundlichkeit und Dienstleistungen erwarten, sondern eher ein Minimum. Alles darüber ist reine Glückssache. 🙂
In Zukunft werden immer mehr Touristen eh auf Airbnb umsteigen, denn dort wird eine bessere Variante angeboten und keine unpersönliche Hotelatmosphäre. Wobei ich mir selber kaum vorstellen kann, bei jemand anderem in der Wohnung zu leben. Schon gar nicht kann ich mir vorstellen, meine Wohnung zwischenzuvermieten, denn wer weiss, was man da hinterher vorfindet. Auf Youtube sah ich einen deutschen digitalen Nomaden nur bei Airbnb in Berlin wohnt und was der so hinterläßt bzw. veganmäßig die Wohnungen umräumt, ist grauenhaft. Trotzdem ist Airbnb wohl der Markt der Zukunft.
Hier ist ein akueller Artikel auf dem israelischen Ynet zur Tourismuskrise ! Allerdings kann man wohl kaum Berlin mit Tel Aviv oder Jerusalem vergleichen. Selbst dann nicht, wenn es „nur“ um Preise geht.
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