Leben in Jerusalem

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Der „Sardinenstreik“

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B“H
Nicht nur in der deutschen Sprache finden wir das Idiom „Eingequetscht wie Sardinen“, sondern auch in der hebräischen Sprache. Und dieser Ausdruck findet aktuell ganz besondere Verwendung, denn in Israel befinden sich Schüler und Eltern im sogenannten Sardinenstreik.
Gefordert werden kleinere Klassen, denn an den regulären Schulen sitzten fast immer mehr als 30 Schüler in einem Raum. Wie das praktisch vor sich geht und welches Chaos herrscht, kann man sich so ziemlich vorstellen. Israelische Schüler sind nicht gerade zimperlich und ein Lehrer braucht viel Nerven und Durchsetzungsvermögen. Wer aber am meisten in den vollgestopften Klassenzimmern auf der Strecke bleibt, sind die Schüler selbst, denn die werden zur Massenabfertigung.
Ich glaube kaum, dass der Streik irgendetwas ändert, denn wo soll man denn sonst mit all den Kindern hin. Und eine Privatschule können sich die wenigsten Familien leisten, da in Israel allein eine stinknormale Schule bereits Schulgeld kostet. Noch mehr Geld berappen geht nicht.
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