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Zum Einkaufen in Israel

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B“H
Vor ein paar Monaten schon las ich im israelischen Wirtschaftsmagazin GLOBES, dass die billige 5 – Schekel Kaffeehauskette COFIX in Tel Aviv ihren ersten 5 – Schekel Supermarkt plane. Damals wartete Cofix noch auf eine offizielle Genehmigung, um den Plan in die Tat umzusetzen. Jetzt ist die erste Filiale da: Im Stadtteil Florentin.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/At-Cofixs-new-grocery-storeeverything-is-NIS-5-or-less-404866
Die Location ist weise gewählt, denn Cofix (egal, ob das Cafe oder der Supermarkt) muss eine Mindestanzahl von Produkten umsetzen, damit Kosten gedeckt und auch Profit gemacht werden können. In Jerusalem hat sich Cofix mittlerweile nicht nur mit den Cafes, sondern auch mit einer Bar (am Clal Center) durchgesetzt. Nebenher laufen viele andere Ketten wie Cofizz etc. In der Jerusalemer Innenstadt finden wir fast an jeder Ecke ein 5 – Schekel Cafe und die Kundschaft nimmt es dankbar an.
Wer nun behauptet „Ja, dass sei ja nur für arme Leute !“, der hat keine Ahnung, was in den Cafes abgeht und welche Produktpalette das Angebot beherrscht. Super schmackhafter Kaffee, eine massige Auswahl an Kuchen, Donuts, Fukatchas, etc. und selbst Booze ist zu haben. Alle Bevölkerungsschichten rennen Cofix und Cofizz die Bude ein und wer sich in anderweitige teure Abzockcafes hockt, hat entweder zuviel Geld oder meint, er sei etwas Besseres. In der Ibn Gavirol Filiale von Cofix stehen die Angestellten der Stadtverwaltung Tel Aviv Schlange und wer andernorts mehr für seine Tasse Kaffee ausgibt, braucht hinterher nicht zu jammern, wenn kein Geld mehr im Portemonnaie ist.
Das neue Cofix Supermarktprinzip wird sich durchsetzen und könnte schnell die AM:PMs von Tel Aviv ablösen. Vielerorts pfeifft der AM:PM jetzt schon aus dem letzten Loch, denn die Super Yuda Konkurrenz eröffnete brandneue schicke eingerichtete Filialen. Genau wie der AM:PM 24 Stunden lang geöffnet, aber dennoch sauberer und etwas günstiger.
Trotz allem gebe ich mich nicht ganz so euphorisch zum Cofix Supermarkt, denn meinen Wocheneinkauf erledige ich beim haredischen (ultra – orthodoxen) Discounter Oscher Ad. Wahrscheinlich denken nun alle, da dürfen nur fromme Juden rein, stimmt aber nicht. Der Oscher Ad ist zu jeder Tageszeit rappelvoll. Mit Israelis und auch Touristen. Jeder kann kommen und „the word has spread“. Egal wann, der Oscher Ad im Stadtteil Talpiyot ist immer frequentiert. Kein Wunder, denn viele Produkte sind billiger als beim Discounter Konkurrenten Rami Levi gleich um die Ecke.
Vieles gibt es bei Oscher Ad für weniger als 5 Schekel. So kaufte ich am Donnerstag zwei 1,4 Kilo Beutel Reis für je 3,90 Schekel das Stück. Man sollte also schon abwägen, denn im Cofix Supermarkt hätte ich wohl 5 Schekel gezahlt. Mehr also und dann auf einmal doch nicht ganz so günstig.
Der Kunde muss genau hinschauen und wissen, was er wo kaufen sollte, denn sonst zahlt er selbst im 5 Schekel Store drauf.
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