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Eindrücke vom ersten Abend der „Hebrew Book Week 2015“ in Jerusalem

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Gestern öffnete die israelische Hebrew Book Week 2015 ganz offiziell ihre Pforten und ich konnte mich nicht länger zurückhalten und stürmte kurz nach der Eröffnung hin. Weit habe ich es eh nicht, denn die Location des Alten Jerusalemer Bahnhofes (und heutiges Kulturzentrum) liegt gleich bei mir um die Ecke. Zehn Minuten laufen und ich bin da.
Heutzutage befinden wir uns im Zeitalter des Internets und der ebooks, doch in Israel liegen gedruckte Bücher immer noch ganz hoch im Kurs. Kindles zu kaufen erweist sich als schwierig, obwohl, meines Wissens nach der BUG Computerstore im Hadassah Krankenhaus Ein Kerem Kindles verkauft. Zum Glück gibt es ja die Kindle App auch für Windows 8 und so lade ich mir eine Menge ebooks herunter. Dennoch kaufe ich in den lokalen Buchhandlungen recht viele gedruckte Werke. Hier insbesondere jüd. – relig. Fachliteratur in hebräischer Sprache. Und das war gestern das Einzige, was mich wirklich interessiert und wofür ich bereit war, ein paar Hundert Schekel hinzublättern.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Die Hebrew Book Week war kurz nach ihrer Eröffnung gut besucht. Ich kann hier nur für Jerusalem sprechen, nehme jedoch an, dass es am Rabin Square in Tel Aviv oder andernorts genauso war. Insbesondere Familien mit Kindern rauschen an, um sich einzudecken. Und so finden wir am Alten Busbahnhof in Jerusalem ausgesprochen zahlreiche Buchstände für Kinder und Jugendliche.
Im Gegensatz zur alle zwei Jahren stattfindenden International Book Week finden wir bei der Hebrew Book Week fast ausschliesslich hebräische Literatur israelischer Verlage. Besonders beliebt: Fachliteratur zur Geschichte, dem Zionismus, zur gegenwärtigen Politik, über israelische Kriege und Militär, Kochbücher, Psychologie und und und. Bücher, die man normalerweise nicht unbedingt in Buchhandlungen findet. So sehen wir Buchstände der Bar Ilan University, der Kibbutzvereinigung, des Holocaust Museum Yad Vashem, des Menachem Begin Centers oder des Zalman Shazar Institutes, wo ich meine vier Bücher erstand.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Lesen ist in der israelischen Gesellschaft auch weiterhin angesagt. Trotz Internet, Social Media und TV.
In Jerusalem und Tel Aviv öffnet die Book Week um 18.00 Uhr ihre Pforten. An der Jerusalemer Location sah ich nur einen einzigen Stand mit ein wenig englischsprachiger Literatur. Alles andere ist in hebräischer Sprache gehalten.

 

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Photo: Miriam Woelke
Der Eintritt ist kostenlos und die gesamte Location ist eher gemütlich klein. Wer sucht, findet ein paar Schnäppchen so wie ich beim Shazar Center.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Die kleine Auswahl englischsprachiger Literatur

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Falls es jemanden interessiert: Meine erstandenen vier Bücher könnt Ihr im selben Artikel auf meinem Hamantaschen – Blog einsehen.
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