Leben in Jerusalem

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Jerusalem: „Glühende Hitze und heiße Stimmung“

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Mittwoch wird mit 37 Grad Celsius der heißeste Tag dieser Woche. Bis dahin steigt in Jerusalem das Thermometer auf 30 – 32 Grad. Ohne Gnade sticht die Sonne vom Himmel herab und selbst in der Nacht geht nichts mehr ohne Ventilator oder Klimaanlage. Dafür kommt am Freitag mit 23 Grad Celsius die große Abkühlung !
Sobald der Sommer beginnt, steigt nicht nur die Temperatur, sondern auch die Gewaltbereitschaft der Palästinenser. Wer als Außenstehender durch Abu Tur spaziert, erhält den Eindruck, es handele sich hier um einen kleinen idyllischen Stadtteil. Weit gefehlt, denn wer erst einmal hier wohnt, wird eines Besseren belehrt.
Und wie wir Bewohner erwartet hatten, knallte es an Schavuot wieder. Immer dann, wenn ein jüdischer Feiertag bevorsteht, rasten die Palästinenser aus. Im umgekehrten Falle müsste sich Israel von der Welt als „rassistisch“ beschimpfen lassen, aber es handelt sich ja nur um einen jüdischen Feiertag und wenn Palästinenser da Randale machen, interessiert das niemanden.
Bislang wurden immer nur Autoscheiben eingeschlagen oder PKWs angezündet, aber nun nimmt die Gewaltbereitschaft zu. Freitag – sowie Samstagabend wurde ein Molotow Cocktail auf das Fenster eines Wohnhauses geworfen. Und das nur zwei Häuser von unserem Haus entfernt. Armee und Feuerwehr waren sofort zur Stelle, aber die Täter werden kaum einmal gefasst. Die nämlich verschwinden schnell in den palästinensischen Teil von Abu Tur.
In mehreren Stadtteilen fliegen seit fast einem Jahr immer wieder Molotow Cocktails in die Fenster jüdischer Wohnhäuser. Besonders betroffen: Der nicht allzu weit entfernte Stadtteil Armon HaNatziv. Jetzt aber scheinen auch bei uns in Abu Tur die Molotow Cocktails angekommen zu sein.
Im Stadtteil Pisgat Ze’ev nimmt die Gewaltspirale noch mehr zu, denn dort wird vom palästinensischen Refugee Camp Shuafat scharf geschossen. Wer in der Schusslinie wohnt, kann noch nicht einmal mehr seinen Balkon betreten. Die Bewohner von Pisgat Ze’ev beschweren sich, dass die Armee viel zu wenig unternimmt und man offenbar zum Abschuss freigegeben sei.
Ein heisser Sommer also und es kann nur schlimmer werden !
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