Leben in Jerusalem

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„Happy Yom Yerushalayim – Jerusalemtag !“

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Am Sonntag feiert Jerusalem seinen „Jerusalemtag – Yom Yerushalayim“. Jener Jahrestag des Sieges im Sechs – Tage – Krieg (1967). Damals wurde die Altstadt aus den Händen der jordanischen Besetzer zurückerobert. Der einzige Fehler, der Israel unterlief war, dass Moshe Dajan den Schlüssel zum Tempelberg freiwillig an die Araber abgab, anstatt ihn zu behalten. Zu der Zeit stand Israel hoch im Kurs und niemand in der Welt hätte sich aufgeregt, wenn unser Land den Tempelberg behalten hätte.
Schon Tage vor dem Yom Yerushalayim ziehen viele Schulklassen durch Jerusalem und schauen sich die Überbleibsel des Kampfes um die Altstadt sowie weiterer Stadtteile an. Das alte Rathaus weist immer noch dicke Einschusslöcher auf und das Museum in Ramat Eshkol ist dieser Tage heiss begehrt. In unzählige Synagogen der Stadt wird am Samstagabend der Gefallenen im Sechs – Tage – Krieg gedacht.
Am Sonntagnachmittag findet die traditionelle „Parade der Flaggen“ statt. Hier ein paar Photos und ein Video von mir aus dem vergangenen Jahr
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/category/yom-yerushalayim-jerusalemtag/
Erneut gab es um den Verlauf der Flaggenparade eine heisse Diskussion sowohl als auch eine Entscheidung vom Obersten Gerichtshof. Die Parade beginnt am Sacher Park und endet an der Klagemauer (Kotel). Das letzte Stückchen des Weges wird durch die Altstadt marschiert. Durch Teile des arabischen Viertels, was die Palästinenser wieder einmal nervt. Alles Jüdische wird ständig boykottiert, aber sobald es um muslimische Belange geht, haben alle anderen die Klappe zu halten. Sonst ist das ja wieder Rassismus und die Welt regt sich auf. Geht es dagegen um israelische Events, ist das Geschrei auf muslimischer Seite groß.
Laut dem Obersten Gerichtshof darf die Parade durch das muslimische Altstadtviertel verlaufen. Allerdings friedlich und nicht dass einige nationalrelig. Juden wieder ein paar palästinensische Passanten anmachen und gar angreifen. Oder umgekehrt.
Die Entscheidung des Gerichts überraschte mich, ehrlich gesagt, denn die obersten Richter (darunter ein Palästinenser) sind für ihre extrem – linken Entscheidungen nur allzu gut bekannt.
In Jerusalem ist am Sonntag Feiertag. Nicht, dass keine Busse fahren oder die Shops geschlossen bleiben. Keineswegs, doch aufgrund der Parade durch die Innenstadt wird der Verkehr ziemlich lahmgelegt.
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