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Äthiopische Juden in Israel und ihr aktueller Aufstand

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Wenn ich heutzutage das Wort RASSISMUS höre, kriege ich nur noch das große Kotzen. Was in unserer Zeit alles unter die Kategorie RASSISMUS gequetscht wird, ist alles andere als normal. Neulich erst schaute ich mir ein paar alte Aktenzeichen XY – Folgen auf Youtube an und lachte mich schlapp, was ein Eduard Zimmermann in den 70iger oder 80iger Jahren noch alles sagen durfte. Heute würde ihn sofort ein dicker fetter Rassismus – Stempel aufgedrückt werden. Von wegen abartiges Homosexuellen – oder Gastarbeitermilieu.
Nein, heute muss ein jeder Mensch, besonders wenn er weiss ist, sofort nachdenken, was er sagt und wie er es sagt. Ansonsten hat er die Arschkarte gezogen und steht als Rassist da. Schon allein das Wort „Migrationshintergrund“ gilt in Deutschland als rassistische Ausdrucksweise.
Israelis denken nicht soviel nach, denn irgendwie sind wir alle Rassisten und leben es offen aus. Araber sind Rassisten und hassen Schwarze, sephardische Juden beschimpfen aschkenazische Juden und umgekehrt. Geborene Israelis imtieren eingewanderte Amerikaner oder Franzosen und äffen deren Akzent im Hebräischen nach. Sogar in Werbespots im Radio. Irakische Juden gegen kurdische Juden, alle gegen die Russen, kanadische Juden gegen US Juden. Nur ich als ehemalige Deutsche werde eigentlich kaum angemacht. Als ich jahrelang in einer Jerusalemer Bäckerei arbeitete, war ich die Aschkenazin weit und breit. Selbst der Boss war Kurde. Wenn ich meinen Arbeitsplatz aufräumte oder überhaupt etwas organisierte, kamen sofort lustig gemeinte Bemerkungen wie „Ja, die Deutschen räumen auf !“ Und dann ging es gleich weiter und der irakische Vorarbeiter machte sich über den iranischen Arbeiter lustig. „Juden aus dem Iran seien alle geizig und fressen nur Gondi“ (Klops aus Fleisch und Tehina).
Wie ich bereits in der Vergangenheit schrieb: Jeder Neueinwanderer findet irgendwie seinen Platz in Israel. Wenn nicht er selbst, dann seine Kinder. Die nächste Generation spricht akzentfreies Hebräisch und ist integriert. Nur bei den äthiopischen Juden klappt das eher selten. Nach wie vor leben sie und selbst die in Israel geborenen Generationen in Ghettos. Sei es außerhalb von Jerusalem, in Mevasseret Zion, in Beit Shemesh, in Rehovot oder im riesigen Äthiopiergebiet von Yavneh und Gedera. Anstatt zu ackern, verlegen sich die Äthiopier darauf, zu jammern und alle anderen des Rassismus zu beschuldigen. Anstatt sich in der Schule ins Zeug zu legen, gilt es bis heute als Ausnahme, dass ein Äthiopier Akademiker wird. Neulich erst wieder in der Zeitung: Der erste äthiopische Arzt in der israelischen Armee.
Ich kann mich den ganzen Tag lang in die Hucke jammern oder ich kann etwas dagegen tun. Wenn meine Eltern einfache Arbeiter sind, kann ich den Willen aufbringen, einmal besser dazustehen. Nicht so bei den Äthiopiern. Eine Generation im Ghetto und alle anderen verspüren keinerlei Ehrgeiz, aus der Misere herauszukommen. Nichts geschieht und wenn einmal, dann berichten sogar die Medien.
Die äthiopische Misere begann gleich nach ihrer Masseneinwanderung, wie ich in älteren Artikeln beschrieb:
Keine Ahnung, ob ich mich auf dem aktuellen Stand befinde, doch Kuschi ist ein abwertendes Wort für einen Farbigen. Vor Jahren noch genoß das Wort Kuschi einen „normalen“ Status, entwickelte sich jedoch immer mehr in etwas Negatives. Kuschi, so werden vielerseits die äthiopischen Neueinwanderer genannt und der Ausdruck läßt in dem Moment nichts Gutes ahnen.
Irgendwann haben wir alle aufgehört zu zählen, mit wie vielen Projekten die israelische Regierung die Äthiopier in unsere Gesellschaft eingliedern wollte. Wir, das sind die Israelis und die Äthiopier selbst. Letztere sind vollkommen frustiert und haben keinen Bock mehr auf die israel. Gesellschaft, die sie nicht will und ein Land, das sie ausstößt. „F… you“, sagen nicht wenige äthiopische Jugendliche und einer davon verkündet heute in der Tageszeitung „Yediot Acharonot“, sich in die Luft sprengen zu wollen. Genauso wie die Araber, die auch frustriert seien.
Die Androhung des äthiopischen Jugendlichen klingt übertrieben, aber dennoch zeigt sie sogleich die Misere der Äthiopier. Neulich berichteten die Tageszeitungen über einen weiteren rassistischen Vorfall in der Stadt Petach Tikwa (nahe Tel Aviv). Dort gebe es an einer relig. Schule Pausen nach Rassen getrennt. Äthiopische Schülerinnen gehen zu anderen Zeiten hinaus auf den Pausenhof als alle anderen Schüler. Die Schule begründete diese Anordnung unter anderem mit dem Argument, dass Äthiopier nun einmal andere Sitten haben als wir.
Die Integration will einfach nicht gelingen, auch wenn gerade einmal kein rassistischer Vorfall stattfand. Die Frage ist nur, ob wir wirklich daran schuld sind, wie die Äthiopier behaupten.
Die Ursache des Problemes begann schon mit dem ersten Einwanderungsstrom der Äthiopier. Von den aschkenazischen Juden werden sie nicht als Juden gesehen und man verlangte von ihnen nach der Einwanderung die Teilnahme an orthod. Konversionskursen zum Judentum. Dies lehnten die Äthiopier ab und der ashkenazische Teil des Oberrabbinates sah den Fall als gelaufen. Keine Konversionskurse = keine halachischen Juden.
Erst der damalige sephardische Oberrabbiner, Rabbi Ovadiah Yosef, schrieb die äthiopischen Juden wirklich als Juden ein. Selbstverständlich nur diejenigen, die aus Äthiopien Nachweise über ihre jüdische Identität vorweisen konnten.
Ein weiteres Problem ergab sich aus der Tatsache, dass viele von ihnen mit einem nichtjüdischen Ehepartner verheiratet sind und die Kinder daher keine Juden mehr sind (falls die Mutter nichtjüdisch sein sollte und nicht orthod. Konvertiert). Ein weiteres Problem bildeten die unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensumstände. Hier Afrika pur mit dem Analphabetismus und der Erniedrigung der Frau, da eine hochmoderne Industriegesellschaft, die all diese Uraltmethoden nicht mehr akzeptieren will. So haben erwachsene Äthiopier bis heute große Probleme mit der hebräischen Sprache und die Folgen sind Arbeitslosigkeit und Ghettoisierung. Diese Ghettos sind uns allen allgegenwärtig; sei es nun in Teilen Rehovots, in Hadera oder Gedera.
Die Gesellschaft der eingewanderten Äthiopier funktioniert teilweise noch immer gemäss Hiercharchien der Stammesgesellschaft. Immer noch haben Clans und deren Oberhäupter das Sagen und die Rechte der Frau bleiben vielfach auf der Strecke. Gewalt in der Familie bis hin zum Töten der eigenen Ehefrau sind keine Seltenheit.
Die Ghettos ziehen eine neue Generation heran, die in vielen Schulen Null Chancen hat. Die Eltern Analphabeten und arbeitslos, die Kinder müssen schon als Teenager jobben, um die Familie zu ernähren. Den Frust über fehlende Anerkennung und soziale Sicherheit lassen sie mit Hilfe von Gangs aus. Die äthiopische Gang zieht aus und besiedelt die Parks.
All dies sind Dinge, die von der israelischen Gesellschaft zur Kenntnis genommen werden. Kriminelle äthiopische Jugendliche und Erwachsene, die gebrochen Hebräisch sprechen. Der vorherige Präsident Moshe Katzav sagte sogar, dass es ein Fehler war, die Äthiopier überhaupt ins Land zu holen, denn zu viele von ihnen seien Kriminelle.
Hätten die Äthiopier Wirtschaftsbosse und Erfolge vorzuweisen, dann sehe natürlich alles anders aus. Bisher aber ist man im Sumpf und es gibt kaum ein Entkommen. Wenn ein Äthiopier es bis auf eine Uni schafft, dann ist das den Zeitungen eine Schlagzeile wert. Aber wer von ihnen hat schon den Willen und den Ehrgeiz es bis zur Uni zu bringen ? Schulen kosten Geld in Israel und Geld ist keines da für die Äthiopier.
Eines ist sicher: Die Äthiopier können nicht für alles die Israelis verantwortlich machen. Es liegt auch an ihnen, wie alle anderen Neueinwanderer auch die Landessprache zu erlernen und sich langsam zu etablieren. Armut, Abstieg, okay, das kann jedem einmal passieren. Aber ich kann nicht nur dasitzen und nichts tun und darauf warten, dass Olmert vorbei kommt und mir einen Scheck überreicht. Leider lernen die Jugendlichen genau das von ihren Eltern. Das Nichtstun und Abwarten.

 

 

Immer wieder neu beschuldigen die hiesigen Äthiopier Israelis des Rassismus. Insbesondere die Polizei. Neulich erst schlugen Streifenpolizisten einen äthiopischen Soldaten, der in der israelischen Armee dient, zusammen. Dies geschah in der Küstenstadt Holon.

 

 

Die israelische Mehrheit betrachtet den Prügeleinsatz der Cops als eine Schande für unser Land. Die Äthiopier nahmen den Vorfall als Grund zum Randalieren. Zuerst wurde nur demonstriert wie am vergangenen Donnerstagabend in mehreren Teilen Jerusalem. Weil die Äthiopier des Abends die Keren Hayesod nahe der Amtswohnung von Netanyahu, besetzt hielten, fuhren weder Busse noch die Straßenbahn. Und das in einem Zeitraum von mindestens zwei Stunden. Eine Freundin von mir, mit der ich Donnerstagabend shoppen war, hing mehr als zwei Stunden an einer Bushaltestelle in der Derech Hebron Hauptstraße fest.
Was mit Demos begann, entwickelt sich immer mehr zur Randale und das Geschehen erinnert an Baltimore. Obwohl viele Israelis den äthiopischen Rassismus – Demos Sympathien entgegenbringen, sobald alles in Randale übergeht, ist Schluss mit Toleranz. Persönlich sehe ich die nächsten Demos verbunden mit Geschäftsplünderungen und Übergriffen auf weisse Israelis. Freilich nicht alle Äthiopier, doch es gibt einen extrem gewaltbereiten Kern unter Jugendlichen. Und aus diesem Kern heraus gab jemand gestern den Medien gegenüber zu, dass die jetzigen Demos gegen Rassismus erst der Anfang sind. So in der Art: Ihr kriegt alle auf die Fresse und wir haben das Sagen !
Erst Demos in Jerusalem und gestern Abend in Tel Aviv. Einer Stadt, in der man nicht viele Äthiopier findet, denn die Küstenstadt ist die Hochburg aller aschkenazischenn Juden. Im linksausgerichteten noblen Ramat Aviv gibt man zwar den Äthiopiern Recht, doch will man im eigenen Stadtteil keine Unterschicht. Man nenne mir einen einzigen Äthiopier, der in Ramat Aviv lebt und zur Schule geht !!!

 

Gestern Abend: Ausschreitungen in Tel Aviv


Die liberalen Linken haben die Klappe offen, wenn es gegen die Regierung geht, aber sobald sie einen Äthiopier in der Nachbarschaft aufgedrückt kriegen, ist Schluss mit lustig. Das ruiniere den noblen Stadtteil und die schwarzen Asos sollen gefälligst woanders hausen !
Die aktuelle Lage schaut so aus, dass es den Äthiopier nach dem Vorfall in Holon reicht und man weiter gegen Rassimus demonstriert. Und ja, ich sehe ein heftige Gewaltwelle auf uns zukommen. Wenn es darin endet, ist auch die anfängliche Sympathie der Bevölkerung am Ende und damit tun sich die Äthiopier keinen Gefallen. Am Ende stehen sie genauso da wie jetzt und erreichen gar nichts.
Bleibt die Frage: Wer organisiert und finanziert den Aufstand der Äthiopier ?
Meiner Meinung nach ist das wieder die linksextreme Organisaion SHATIL mit Hauptsitz in Tel Aviv. Eine Filiale des Israelhassers George Soros, der da alles finanziert, was gegen eine Likud – Regierung protestiert. Egal, ob den Auftstand illegaler Afrikaner in Tel Aviv vor einigen Monaten, die gefakten Zeltdemos der Obdachlosen oder die Vicky Knafo Demo der alleinerziehenden Mütter vor mehr als zehn Jahren. Soros will einen Palästinenserstaat und alle Juden nach der Pfeiffe der Hamas tanzen sehen. Um seinem Ziel näherzukommen, ist ihm Geld egal und er schmeisst es jeder Demo in den Rachen. Die Äthiopier sind lediglich Mittel zum Zweck und nach den momentanen Gewaltausbrüchen werden sie gelackmeierter dastehen als vorher.
Details zu den aktuellen Unruhen:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/194920#.VUcKPZMt04l
IM GHETTO – ÄTHIOPISCHE JUDEN IN ISRAEL
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