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Wen ich am 17. März in die Knesset wähle

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Photo: Miriam Woelke
Wahlpropaganda des LIKUD
B“H
Am 17. März 2015 wählt Israel eine neue Knesset. Die genaue Prozedur könnt Ihr HIER einsehen !
Wie bereits erwähnt: Es stellen sich eine Menge Parteien zur Wahl, doch die meisten haben eh dieselbe Agenda. Vor der Wahl gibt man sich bekanntlich sozial, doch sofort nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen, beginnt das Stühlerücken und dann ist Otto Normalverbraucher schnell abgeschrieben. Dann denkt jeder Abgeordnete an sich und nur an sich.
Das zionistische Lager mit der Arbeiterpartei könnte man mit der deutschen Sozialdemokratie vergleichen. Obwohl bei der Arbeiterpartei längst nicht mehr alles sozial abläuft. Meretz gehört ebenso zum zionistischen Lager, ist jedoch bekanntlich linksaußen. Pro – Palästinenser und arabische Terroristen haben immer Recht.
Der Likud ist mit der CDU zu vergleichen und wer Netanyahu als Fundamentalisten darstellt, der hat keine Ahnung, welchen Wandel die Partei durchmachte. Uns allen ist klar, dass auch Bibi weiterhin Land an die Palästinenser abtreten wird und bis auf Weiteres unter der Knute Obamas steht.
Naftali Bennett mit seinem Bayit Yehudi ist lange nicht so religiös eingestellt, wie er es gerne zur Schau stellt. Weitgehend wird die Partei von christlichen Missionaren aus den USA (den Evangelikalen) mitfinanziert. Bennett labert gerne herum, tut aber nichts.
Liebermann ist seit langem abgeschlagen und spielt keine Rolle mehr. Lapid und Kachalon werden sich irgendwie durchwuseln. Kachalon mit Kulanu hat den Neuheitseffekt, der bei Yesh Atid verlorenging. Das Negative an Kulanu ist, dass es zu einem Sammelsurium gescheiterter Politikerexistenze wurde, die woanders auf keine Liste mehr kamen.
Wen ich wähle ?
Meine Freunde werden fast alle Eli Yishai und Baruch Marzel wählen. Die Beiden stehen noch für Judentum und das Wohl unseres Landes. Ein Jude könne wohl kaum Bennett und seine Christen wählen !
Ich gebe zu, dass auch bei mir eine gewisse Versuchung aufkam, Yishai und Marzel zu wählen, doch letztendlich bleibe ich bei Gimmel. Der haredisch – aschkenazischen Yahadut HaTorah Partei, die da dieser Tage nicht nur ultra – orthodoxe Juden anspricht, sondern alle Israelis. Das Positive am Vorsitzenden Yaakov Litzmann sind seine Verdienste aus der Zeit als stellvertretender Gesundheitsminister: Kinder erhalten kostenlos Zahnbehandlungen. Darüber hinaus führte Litzmann insgesamt eine sehr gute Gesundheitspolitik für jedermann.
Viel gibt es nicht zu wählen und aus diesem Grund gebe ich meine Stimme an Yahadut HaTorah. Vor allem, weil sie sich finanziell nicht durch subversive Gestalten unterstützen lassen und ich der Meinung bin, dass Israel jüdisch beiben muss.
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