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Israels Linke setzt erneut auf Pseudo – Zeltdemo am Rothschild Boulevard

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Gesehen habe ich sie noch nicht, doch ich las in der Zeitung davon. Die Zeltdemo ist zurück auf Tel Avivs bekanntester und teuerster Meile: Dem Rothschild Boulevard. Offiziell wird gegen Mietwucher demonstriert, doch dürfen wir die Tatsachen nicht ignorieren: In zwei Wochen wird in Israel eine neue Knesset gewählt und die Linke rüstet gegen Netanyahu auf. Dabei bedienen sich alle linksgerichteten Politiker genauso wie rechte an unseren Steuergeldern und die Bedürfnisse der kleinen Leute sind allen egal.
Wie schon bei der letzten Zeltdemo lautet der Sponsor garantiert Shatil. Eine linksextreme Tel Aviver Organisation, die immer dann zur Stelle ist, wenn es gegen die Regierung geht. Offiziell wird Shatil von Israelhasser George Soros aus den USA gesponsert. Das Ziel: Netanyahu und alle anderen stürzen, um ein neues Israel mit der Hamas errichten.
Und jetzt vor den Wahlen wurde flugs eine neue Zeltdemo aufgestellt, um auf den landesweiten Mietwucher aufmerksam zu machen. Hat das bei letzten Mal vor ein paar Jahren etwas gebracht ? Nein, denn solange Leute bereit sind, hohe Mieten zu zahlen, gehen Hausbesitzer kaum mit der Miete runter. Es findet sich immer jemand, der die Miete letztendlich zahlt.
Was mir bei der letzten Demo auffiel und das ist absolut kein Geheimnis: Zahlreiche Zelte wurden von Junkies und Alkis besetzt. Leute, die niemals eine normale Wohnung finden werden und sich dazu gegenseitig noch beklauten. Shatil nutzte die Leute für seine eigenen Zwecke aus und am Ende wurde alles aufgegeben und die Junkies standen wieder auf der Straße. Kümmerte sich die Linke um sie ? Nö, denn sie waren ja nur Mittel zum Zweck.
Und wozu jetzt überhaupt die Rothschild ? Weil es Publicity bringt !
Seit ein paar Jahren befindet sich eine Zeltdemo im Arlozorov Park. Zwischen dem Arlozorov Busbahnhof und der Nobelmeile Derech Namir. Warum also muss man unbedingt auf den Rothschild Boulevard, wenn seit Jahren eine Zeltdemo an der Arlozorov existiert ? Um die dortigen Wohnungslosen kümmerte sich bislang kaum jemand. Zum Wintereinbruch stellte die Stadtverwaltung beheizte Notquartiere zur Verfügung. Die selbsternannte soziale Linke liess sich nicht blicken. Im Gegenteil, denn zwei führende Figuren der letzten Zeltdemo zogen in die Knesset ein. Mit dem Resultat, dass man nichts mehr von ihnen hörte, denn sie sind zu beschäftigt, Steuergelder abzuzocken. Wer tatsächlich wohnungslos ist, sollte nicht auf die Zeltdemo vertrauen. Nach den Wahlen baut Shatil die Zelte eh schnell wieder ab und dann ist nichts mehr mit Unterkunft und so.
Es ist nicht zu verleugnen: Israel hat soziale Probleme und es herrscht Armut und Arbeitslosigkeit. Die Mieten werden immer unverschämter, dafür ist es in der Peripherie um einiges billiger. Da zieht man halt nicht nach Tel Aviv, sondern ins nahegelegene Ramla oder in andere Vororte.
In Deutschland mag sich die Regierung um soziale Belange mehr kümmern, doch in Israel steht die Sicherheit des Landes an erster Stelle. Alles Soziale muss hintenanstehen. Wenn Raketenbeschüsse drohen oder der Iran auf uns zielt, dann wird die Sicherheit zur Nummer Eins auf der Agenda. Das Problem hat man in Deutschland nicht und dementsprechend völlig andere Möglichkeiten.
Eine Demo, egal, in welcher Form, hat in Israel noch nie etwas bewegt. Ich war bei vielen dabei und sah immer wieder dasselbe: Ein paar seltsame Gestalten übernehmen das Sagen und lassen sich von außen her sponsern. Wer etwas schwächer ist und sich nicht als Rampensau erweist, geht leer aus. Am Ende erhalten die selbsternannten Führungsleute alles und sind schnell weg. Der klägliche Rest bleibt zurück und kann sehen, wo er bleibt. So wie die Wohnungslosen im Arlozorov Park.

 

Links:
Israels Linke sind gekauft
Die Demo am Rothschild Boulevard und was die Medien verschweigen
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