Leben in Jerusalem

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Israel für digitale Reisebloggernomaden

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B“H
Ich lese gerne Reiseblogs. Vorzugsweise von Anglos, doch ein paar Deutsche habe ich auch abonniert.
Vor einiger Zeit schrieb ich schon einmal etwas zum Travel Blogging und erwähnte dabei, dass ich vielleicht genauso herumreisen würde, wäre ich zur heutigen Zeit 25 Jahre als. Zumindest für einige Zeit.
Wenn ich viele der Blogs lese, komme ich mir manchmal schuldig vor, eine Wohnung zu haben. So sehr wird auf die Pauke gehauen, man solle seine Habe verkaufen und den minimalen Lifestyle geniessen. Was ich mir als einigermaßen rational denkend immer vorstelle ich ist Folgendes: Okay, ich bin jetzt Reiseblogger und hocke in einem Hostel in Tel Aviv oder wo auch immer. Wie soll das alles laufen ? Man tippt Artikel und wartet darauf, berühmt zu werden, damit die Wirtschaft auf einen aufmerksam wird und man Affiliated Angebote erhält. Zuviele Blogger setzen nur noch auf Werbung. Nicht nur Blogger, sondern extrem schlimm sind die Youtuber. Immer und zu jeder Zeit werden Produkte angeboten, die man kaufen soll. Kinder und Jugendliche fallen da schnell drauf rein und wer verdient ist der Youtuber samt seinem Sponsor.
Wenn ich in Israel herumreise, sehe ich mich manchmal als Nicht – Reiseblogger mit einem digitalen Problem konfrontiert: Es gibt entweder gar keine oder nur eine schlechte Internetverbindung. So frei ist man dann als digitaler Nomade auch nicht, denn ohne Strom und WIFI ist man total aufgeschmissen. Zwar zieht es kaum derartige Nomaden nach Israel, denn das Leben hier ist teuer, aber vielerorts ist der Internetanschluss kein Problem. Tel Aviv bietet fast überall Internet nonstop und dazu kostenlos. Ergo, spart man sich das Geld fürs Kaffeehaus. Hostels bieten gutes Internet. Wenn auch nur manchmal in der Lobby und nicht in den Zimmern. Die gesamte Innenstadt ist mit kostenlosem WIFI Zugang durchzogen und man kann auf jeder Sitzbank bequem surfen.
Jerusalem ist nicht ganz so optimal ausgestattet, aber in der Innenstadt (nahe Jaffa Road) findet sich kostenloses, von der Stadt gesponserter) WIFI Zugang. Schwieriger wird es da auf dem Dorf oder in Kleinstädten. In Tiberias am See Genezareth fand ich, außer in einem Hostel, lediglich im Café Aroma einen guten Internetanschluss. Im etwas nördlicher gelegenen Zfat wird es ganz schlimm und hier zocken einen lokale Cafés gnadenlos ab.
Fazit: Internetmäßig ist Tel Aviv ein Eldorado für digitale Noamde, kostenmäßig weniger, denn die Stadt ist sauteuer. Selbst dann, wenn man sich auf den minimalsten aller minimalen Lifestyles beschränkt.
Link:
Etwas zum digitalen Reisebloggertum
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