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Selbstversuch: „Mit einer Kipa auf dem Kopf herumlaufen“

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B“H
Ehrlich gesagt, finde ich es sowas von zum Kotzen, wenn Leute den allgemein in Mode gekommenen Kipa – Selbstversuch starten, nur um zu sehen, wie und ob Passanten reagieren.
Ein Blogleser sandte mir hierzu diesen Link:
http://www.vice.com/de/video/ich-bin-mit-einer-kippa-durch-berlin-gelaufen-732
Vor ca. 16 oder 17 Jahren spazierte ich mit einem Chabad Ehepaar durch das Fürther City Center und es geschah gar nichts. Wenn, dann schauten ein paar Passanten, aber bespuckt oder beschimpft wurden wir nicht. Und dabei war es mehr als offensichtlich, dass das Chabad Ehepaar jüdisch war.
Wir taten dies nicht, um irgendeinen idiotischen Test durchzuführen, sondern weil wir halt einfach so durch die Stadt liefen. Das Ehepaar lebte damals in Fürth, zog jedoch kurz darauf nach New York.
Nur einen einzigen richtigen bösen Blick gab es dann doch: Von einem deutschen Rentner, der wahrscheinlich der Meinung war, alle Juden wären in Auschwitz umgekommen. Darüber hinaus passierte gar nichts.
Das Ehepaar brachte damals zwei Kinder zur Welt und im Fürther Klinikum war man freundlich und ich erklärte einer türkischen Krankenschwester das Problem mit dem koscheren Essen. Sie zeigte sich interessiert, denn im Islam konsumiert man zwar kein Schweinefleisch, darüber hinaus aber gelten all die komplizierten Kaschrutregeln wie im Judentum nicht.
Damals, Ende der 90iger Jahre, machte in Fürth niemand Theater. Heutzutage mag das anders sein, denn gerade in der Innenstadt wohnen viele Muslime. Andererseits gibt es genauso Juden, die auf der Seite der Moslems stehen und aktiv gegen den Staat Israel agieren. Ergo, nicht nur radikale Muslime verhalten sich antisemitisch, sondern durchgeknallte Juden sind ebenfalls am Werk.
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2 Kommentare

  1. Paul sagt:

    Es freut mich als Berliner, dass dieser Selbstversuch so gut ausgegangen ist. Leider hört man auch immer wieder etwas anderes.
    Der Antisemitismus ist wie eine Infektionskrankheit. Man kann sie mit allen möglichen Maßnahmen bekämpfen, wird sie aber nur eindämmen können und nicht wirklich ausrotten.
    Na gut, es gibt doch noch eine Hoffnung, denn die Pocken konnten schließlich doch ausgerottet werden. Vielleicht gelingt es beim Antisemitismus auch.

    Herzlich, Paul

  2. Miriam Woelke sagt:

    B“H

    Glaube ich, ehrlich gesagt, kaum. Solange Meschiach nicht da ist, wird es Antisemitismus geben. 🙂

    Man stelle sich einmal vor, Moslems duerften nicht mehr verschleiert oder die Maenner mit ihrer grossen Kipa – aehnlichen Kopfbedeckung herumlaufen. Dann waere das Geschrei gross und den Deutschen wuerde Rassismus unterstellt werden.

    Es ist eine Schande fuer Deutschland, die Moslems schalten und walten zu lassen, wie sie wollen. Nur, um sie nicht zu „veraergern“ bzw. ruhig zu stimmen. Andererseits stecken ganz offensichtlich wirtschaftliche Interessen dahinter, denn man will weder die Saudis noch den Iran veraergern.

    Viel anders geht es mit dem Antisemitismus in vielen deutschen Linksparteien auch nicht zu. Sigmar Gabriel ist Israelhasser und von der Linken, den Gruenen oder den Piraten will ich erst gar nicht anfangen. Allein die Moslems machen den Antisemismus nicht aus.

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