Leben in Jerusalem

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Sand – und Politsturm

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Photo: Miriam Woelke
 Keine freie Sicht vor lauter Staub in der Luft
B“H
Alles ist grau und der Himmel ist kaum mehr zu sehen. Seit gestern Abend tobt ein Sandsturm in Jerusalem und heute früh räumte ich als Erstes den ganzen angewehten Sand vor meiner Haustüre weg. Selbst der Türgriff war voller Sand. Wer Lungenprobleme oder gar Asthma hat, der sollte heute in Jerusalem definitiv nicht auf die Straße gehen. Von offizieller Seite wird von sportlichen Outdoor Aktivitäten abgeraten. Kurz gesagt, die Luft ist voller Sand und Dreck und das geht noch mindestens bis heute Abend so. Dann soll Regen und Hagel kommen, aber immerhin wird die Luft wieder gereinigt.
Die Schlagzeilen werden beherrscht von Bibi Netanyahus bevorstehendem USA Besuch. Vor dem amerikanischen Kongress will er eine Rede halten, doch Obama & Co. sehen diese als Wahlpropaganda. Eine Ausrede, denn Obama kann Netanyahu nicht ausstehen und steht stets auf der Seite der Moslems. Egal, was arabische Terroristen treiben, sie können auf Obamas Unterstützung zählen. Insgeheim wird gemunkelt, dass Barak Hussein schon längst einen Deal mit seinen muslimischen Brüdern im Iran ausgehandelt hat.
Unterdessen wird Bibis bevorstehende Kongressrede boykottiert und zugleich befürwortet. Die Meinungen sind zwiegespalten, doch gestern las ich irgendwo, dass, wie die Sache auch ausgeht, Obama nicht die israelischen Wähler umstimmen wird. Dabei versucht er aktiv, Netanyahu zu stürzen.
Aktuell bekannte sich der Journalist ohne Schulabschluss, Armee – Looser und Ex – Finanzminister Ya’ir Lapid zur extremen Linken von Meretz und erhält dazu Millionen an Dollarunterstützung von Israelhasser George Soros. Seit Jahren schiebt Soros jedem Geld in den Hintern, der das Politsystem in Israel kippen und einen superliberalen linken Staat ausrufen will. Wenn es geht unter der Herrschaft der Palästinenser. Zipi Livni, Yitzchak Herzog und Lapid sind auf dem besten Wege dorthin.
Ich glaube kaum, dass all die Wahlpropaganda auf den israelischen Wähler viel Einfluss nimmt. Man weiss eh, was von  welchem Politiker zu halten ist. Und selbst wenn Netanyahu nicht die perfekte Lösung ist, die Mehrheit scheint ihn dennoch wählen zu wollen, denn Israel soll auch weiterhin bestehen bleiben und nicht, wie die Linken planen, an die Hamas verlorengehen. Otto Normalverbraucher hat weitgehend andere Sorgen: Der Alltag muss bewältigt werden. Arbeiten und Rechnungen zahlen. Egal, wer die Wahl gewinnt, der kleine Mann wird finanziell nicht besser gestellt muss auch in Zukunft für sein Überleben schuften.
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