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Der machtgeile israelische Wahlkampf

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B“H
Unseren landesweiten Schlagzeilen folge ich derzeit kaum. Da sind mir amerikanische Medien momentan lieber und wesentlich informativer. Allein schon deswegen, weil die israelische Medienwelt, genauso wie fast überall auf der Welt, von politischen Parteien beherrscht wird. Jeder hetzt gegen jeden und ein Skandal jagt den anderen. Sarah Netanyahu soll sogar Pfandflaschengeld klauen. Als ob alle anderen keinen Dreck am Stecken haben.
Nebenbei versucht die Homo – Lobby den Vorsitzenden der Arbeiterpartei Yitzchak Herzog zu überreden, sich endlich öffentlich zu outen. Als ob unser Land keine anderen Probleme hat als schwule Outings. Auch Barak Hussein Obama sowie der jüdische Israelhasser George Soros senden ihre Leute aus, um den israelischen Wahlkampf zu beeinflussen. Entweder soll Israel gleich ganz dem Erdboden gleichgemacht werden oder der Israeli hat gefälligst links zu wählen. Was dann im Grunde genommen dem „Erdboden gleichmachen“ so ziemlich nahe kommt, denn die Linke will fast alles an die Palästinenser abtreten.
Bibi Netanyahu führt in den Hochrechnungen, egal, was Obama plant. Und wenn Obama etwas plant, dann kommt das in Israel nicht gut an, denn die Leute können ihn nicht ausstehen. Sarahles Flaschenskandal wird keinerlei Einfluss auf den Wahlkampf haben. Noch dazu, wo die Story von der extrem linken Ha’aretz stammt. Man kann über Netanyahu sagen, was man will, aber er ist es, der unsere Wirtschaft aufrechterhält. Bisher gab es kaum einmal einen Crash und die Arbeitslosigkeit hält sich dort in Grenzen, wo es Arbeit gibt. Nämlich im Küstenbereich. Ansonsten ist tote Hose.
Wen man im März in die Knesset wählen soll ?
Solch einen egoistisch – desinteressierten Wahlkampf habe ich noch nicht erlebt. Kaum ein Politiker interessiert sich für das Wohl des Landes geschweige denn der Bürger. Alle bilden Koalitionen, dann zoffen sie sich und die eine Partei rennt zu einer anderen, damit das Spiel von vorne losgeht. Jeder will an die Macht oder zumindest einen hochdotierten Ministerposten. Kohle und Macht, darum geht es im Wahlkampf zur 20. Knesset.
Weil es keinen anderen gibt, wähle ich diesmal Yahadut HaTorah, die aschkenazisch – haredische (ultra – orthodoxe) Partei. Auch dort gibt es Zoff, aber immerhin wird man nicht von außerhalb bezahlt, wie die pseudo – jüdische Partei Bayit Yehudi von Naftali Bennett. Als aufrichtiger Jude eine Christenpartei der Evangelikalen wählen zeigt, dass so mancher selbsternannte Nationalreligiöse echt einen an der Waffel hat.
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