Leben in Jerusalem

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Israel bereitet sich auf die Einwanderung französischer Juden vor

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B“H
Man könnte meinen, Israel freue sich darauf, viel mehr Juden aus Frankreich aufzunehmen. Beweist nicht die antisemitische Lage in Europa, dass Juden einen Zufluchtsort brauchen ? Für viele Israelis steht schon lange Zeit fest: Europa ist voller radikaler Moslems und Antisemitismus. Hierzulande sind zwar auch Palästinenser, die uns an den Kragen wollen, doch immerhin haben wir eine eigene Armee und Polizei zu unserem Schutz. Auf europäische Sicherheitskräfte dagegen ist nicht unbedingt Verlaß. Siehe der Vorfall bei einer muslimischen Demo in Berlin, wo die Polizei nicht einschritt als Tausende Moslems und antisemitische Deutsche „Jude, Jude, feiges Schwein …“ riefen. Für mich persönlich wäre dieser Vorfall der Grund gewesen, Deutschland auf dem schnellsten Wege zu verlassen.
Hoffentlich vergraule ich hiermit keine auswanderungswilligen deutschen Juden, wenn ich sage, dass Israel garantiert nicht auf eine Masseneinwanderung französischer Juden vorbereitet ist. Es fehlt, wie an vielen Orten der Welt, an Jobs und Wohnungen. Angeblich will die Regierung den Wohnungsbausektor für Juden aus Frankreich ankurbeln, doch schon kommt Kritik auf. Wieso billige Wohnungen für französische Neueinwanderer ? Und was ist mit uns ? Die Neuen kriegen alles in den Hinter geschoben oder wie oder was ? Und wer sind die überhaupt ? Viele von denen sind assimiliert und mit Nichtjuden verheiratet. Jetzt schleppen die uns ihre nichtjüdische Family an. Haben wir nicht schon genug davon im Land ?
Allgemein sind eine Menge Israelis sauer, weil Neueinwanderer diverse Rechte und Cash erhalten. Zurecht, wie ich finde. Ein ehemaliger Arbeitskollege meinte einmal zu mir, dass seine Tochter kaum Geld habe zu studieren. Und das, wo sie in Israel geboren wurde und in der Armee war. Kommt ein Neueinwanderer, kriegt der bis zum 27. Lebensjahr kostenlos die Uni. Ganz oder zumindest teilweise. Ein Israeli hingegen kriegt das nicht.
In Israel macht sich kein Neid breit, sondern die Bevölkerung ist der Meinung, dass jeder Neueinwanderer sich etwas zu erarbeiten hat anstatt die Hand aufzuhalten. Schliesslich ging es Tausenden Neueinwanderern vor Jahrzehnten nicht so toll und man war gezwungen, Sprache und Mentalität allein zu erlernen. Und wer essen wollte, musste arbeiten. Heutzutage kommen viele Leute, kassieren vom Staat ab und dann passt es ihnen nicht mehr und sie ziehen zurück in die Heimatländer.
So schaut die Realität aus und kein einziger Neueinwanderer wird von der israelischen Gesellschaft auf Rosen gebettet. Wenn ich in ein anderes Land auswandere, wird dies kaum anders sein. Im Gegenteil, denn die USA etc. stellen keine finanziellen Eingliederungshilfen zur Verfügung.
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