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Immer weniger Touristen in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Laut Berichten zufolge soll der Tourismus in Jerusalem um mindestens 30 % zurückgegangen sein. Nicht nur die Profite der Touristenbranche, sprich Hotels oder Hostels, sinken, sondern mit ihnen die Einnahmen der Innenstadtrestaurants, Cafes sowie den Souvenirshops. Restaurant – und Kaffeehausbesitzer, die vom Tourismus abhängig sind, jammern, dass man bald dichtmachen könne.
Nicht, dass in Jerusalem kaum mehr ein Tourist zu sichten ist. Nach wie vor sind viele unterwegs, doch glaube ich nicht, dass die Hostels ausgebucht sind. Wenn, dann um die Weihnachtszeit, denn dann strömen Christen aus aller Welt nach Jerusalem und die arabischen Hostels der Altstadt zocken so richtig ab.
Es kann sein, dass die vielen Cafes in der Innenstadt einen drastischen Rückgang der Kundschaft beklagen, aber es kann nicht alles auf die Tourismusbranche geschoben werden. Schauen wir uns nur einmal die Preise der Touristenplätze an und schon schaut der Grund wesentlich anders aus.
Es stimmt, dass seit dem letzten Gazakrieg im Sommer erheblich weniger Touristen nach Israel und somit auch nach Jerusalem kommen. Tel Aviv ? Ja, okay, denn da ist viel Action und bei schönem Wetter Strand. In Jerusalem hingegen ist es im Winter kühler als an der Küste, es gibt palästinensische Ausschreitungen. Und das sogar an der einer der Touristenhauptattraktionen: Dem Jaffator. Zwar werden fast ausschliesslich nur Israelis angegriffen, aber wer will den Terror mit ansehen und auch noch seinen Urlaub geniessen ?
Palästinensischer Terror in Jerusalem und wer tut sich das freiwillig an ? Auf der anderen Seite jammern auch die arabischen Hostels über ausbleibende Kundschaft.
Seitdem es in Downtown fast an jeder Ecke ein 5 – Schekel (1 Euro) Kaffeehaus von Cofizz, Cofix oder Coffee & Cake gibt, versteht es sich von selbst, dass Budget Touristen lieber dort einkehren und nicht in den teuren Ketten. Warum dieselbe Ware zum drei – oder vierfachen Preis kaufen, wenn es auch anders geht ? Backpackers haben eh nicht viel Geld und da schaut jeder auf den Schekel.
Selbst Einheimische bleiben bei em abends recht kühlen Wetter lieber daheim und wenn teure Restaurants drohen dichtzumachen, liegt das nicht immer nur an fehlenden Touristen. Nur auf den Tourismus verlassen sollte sich nieman.
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