Leben in Jerusalem

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Wenn heute in Israel Wahlen wären …

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B“H
Umfragen und dementsprechenden Hochrechnungen kann man nicht immer trauen, denn Rechts sowohl als auch Links kommen stets mit Statistiken daher, die ihnen gerade passen. Linksparteien befragen ihre Leute und Rechtsparteien halt die eigene Community.
Eines läßt sich für Israel momentan mit Bestimmtheit sagen: Nach dem letzten Gazakrieg, der Bedrohung von Hamas, Hizbollah und ISIS sowohl als auch die aktuellen palästinensischen Ausschreitungen und Terroranschläge veranlassen die israelische Mehrheit zum Sicherheitsdenken. Die Ordnung muss wieder hergestellt werden und Zugeständnisse an die Palästinenser haben uns soweit nur Terror eingebracht. Sei es der Abzug aus Gush Katif oder die Freilassung von Terroristen. Egal was, alles kam als Terror – Retourkutsche auf uns zu.
Linksparteien haben derzeit keine Chance bei der breiten Masse. Nur alles an Palästinenser abtreten und im Gegenzug noch mehr Terror einkassieren, davon hat man die Schnauze gestrichen voll. Der linke Finanzminister (und ehemaliger Thomas Gottschalk im israelischen TV), Ya’ir Lapid, strotzt vor Arroganz und wer sich seiner kleinen Ministeriendiktatur nicht unterwirft, wird gefeuert und dankt ab wie bereits mehrere führende Wirtschaftsexperten.
Bei Zipi Livni fragt man sich, warum sie nicht endlich nach Gaza oder Ramallah zieht, wenn es ihr da doch so super gefällt. Dementsprechend wird sie wohl nicht mehr in die Knesset gewählt werden. Das Paradox unserer Linkspolitiker: Sie alle sind so von sich überzeugt und dabei ignorieren sie die Realität: Livni wird aus der Knesset gewählt und Ya’ir Lapids eigene Partei erlebt einen Absturz.
Wären heute Wahlen, dann hiessen die Sieger LIKUD und BAYIT HAYEHUDI.
In Israel hat man Netanyahus linkes Gewäsch ebenso satt, denn zu sehr wollte er Livni und Lapid gefallen, um die Koalition aufrechtzuerhalten. Damit ist jetzt offenbar Schluss, denn Lapid und Livni intrigieren hinter seinem Rücken, um die Macht an sich zu reissen. Dass man in Israel mehrheitlich keine Linksregierung will, interessiert Lapid eine Dreck. Hauptsache ER, ER, ER.
Netanyahu selbst deutete darauf hin, dass eventuell Neuwahlen anstehen und ich gehe davon aus, dass diese, falls nicht noch ein Wunder geschieht, tatsächlich ausgerufen werden. Davor haben Lapid und Livni Angst, denn dann ist nichts mit regieren und so.
In der vergangenen Woche begann Netanyahu zur wahren Politik des Likud zurückzufinden. Vielleicht auch aus wahltaktischen Gründen. Sein Nationalgesetz (hierzu berichte ich separat) will er durchfechten und das Gesetz gegen das Inflitrieren afrikanischer Illegaler wird neu aufgelegt. In den Kommentaren heisst es: Endlich ist Bibi wieder Likudnik und kein Lapid – Abklatsch. Lapid rennt dagegen und will ebenfalls punkten. Ein neues Gesetz soll her, welches Vermietern verbietet, die Miete allzu sehr zu erhöhen. Von höchstens 2 % ist die Rede. Lapid macht auf sozial, dabei hat gerade unter ihm die Armut im Land noch mehr zugenommen.
Israel ist nicht auf Rechtskurs, sondern die Bürger wollen Sicherheit und kein Gekrieche vor Hamas und Hizbollah.
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