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Zum 19. Jahrestag des Mordes an Yitzchak Rabin

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Photo: Miriam Woelke
Vor dem Rathaus von Tel Aviv
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Laut dem weltlichen Kalender jährt sich am morgigen Dienstag der Todestag des ehemaligen Ministerpräsidenten Yitzchak Rabin zum 19. Mal. Am vergangenen Samstagabend fand bereits eine Gedenkveranstaltung auf dem Kikar Rabin (Rabin Square) in Tel Aviv statt. Realität aber ist, und das ist jedem Israeli bekannt: Yitzchak Rabin spielt heutzutage keinerlei Rolle mehr. Besonders innerhalb des letzten Jahrzehntes wendete sich die Mehrheit der Politiker von Rabin und seinem Oslo – Abkommen ab. Einschliesslich seiner eigenen Parteigenossen. Fast alle außer dem realitätsblinden Schimon Peres, der nach wie vor an seinen Friedensvisionen festhält. Selbst wenn um ihn herum Palästinenser Israelis in die Luft sprengen.
Bilder vom Rabin – Denkmal hinter dem Tel Aviver Rathaus:

 

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Photo: Miriam Woelke

 

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Photo: Miriam Woelke

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Rabin war kein schlechter Ministerpräsident, doch das gescheiterte Oslo – Abkommen brach ihm nach seinem Tode den Hals und wer heute RABIN hört, wendet sich schnell ab. Trotz Rabins oft gezeigter Menschlichkeit, die weder Olmert noch Netanyahu aufweisen.
Was das Oslo – Abkommen aus den frühen 90iger Jahren erlaubte war, dass Israel Tausende Waffen an Arafat lieferte. Allein das stellte sich im Nachhinein als Katastrophe heraus, denn die Palästinenser nutzen diese Waffen, um Israelis zu töten. Siehe hierzu, u.a., der Anschlag auf die Jerusalemer Mercaz HaRav Yeshiva:
http://lebeninjerusalem.blogspot.co.il/2012/03/vierter-jahrestag-des-terroranschlages.html
Es war tragisch, dass ein israelischer Premierminister ermordet wurde. Wer jedoch jetzt zurückblickt stellt fest, dass wir heute keinen Schritt weiter sind. Nicht in Bezug auf Frieden, doch der Terror nahm drastisch zu. Und unsere Politiker erkennen noch immer nicht die Realitäten und spielen weiterhin willig den Palästinensern in die Arme.
Weiter unten im Text findet Ihr eine israelische TV Reportage mit englischen Untertiteln. Eine sehenswerte Dokumentation aus der Zeit vor etwas mehr als zehn Jahren. Damals litt der Jerusalemer Stadtteil Gilo unter palästinensischem Dauerbeschuss. Aktuell leiden die Stadtteile Armon HaNatziv, Shuafat, Silwan, French Hill, Pisgat Ze’ev, Neve Yaakov oder Abu Tur unter palästinensischer Molotow Cocktail Randale. Die deutsche Berichterstattung verschweigt, dass die derzeitige Randale bereits im Juni dieses Jahres begann und nicht erst in der vergangenen Woche (wie dargestellt). Seit Juni berichte ich konstant allein von der Randale in unserem Stadtteil.
Was der Dauerbeschuss von Gilo für Auswirkungen für die betroffenen israelischen Bewohner hatte, davon handelt diese Reportage:

 

Allgemein beziehen sich die Medien stets auf palästinensische Leiden der Zivilbevölkerung. Diese Leiden bräuchte es ohne palästinensischen Terrorismus niemals zu geben. Was im Ausland egal ist, sind die Leiden der israelischen Bevölkerung. Wir dürfen brutal angegriffen werden, denn das ist erlaubt und gilt als palästinensischer „Widerstand“.
Links:
Egotrip eines Mörders
Erinnerungen an den November 1995
Die damaligen Beteiligten heute
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