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Ehemals Moslem in Gaza: „Jetzt feierte ein jüdischer Junge seine Bar Mitzwah“

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Wieder einmal entkam eine Jüdin, die eine Palästinenser geheiratet hatte, der nachfolgenden häuslichen Gewalt. Die israelische Anti – Missionsorganisation YAD le’ACHIM half ihr dabei.
Es ist keineswegs so leicht, wie man sich das vielleicht vorstellen mag. Eine Jüdin läßt sich mit einem Palästinenser ein. Naivität spielt dabei sicher eine große Rolle. Man redet sich ein, das sei ja alles gar nicht so schlimm und nicht alle Palästinenser sind Terroristen. Das stimmt, doch beweist die Realität, dass viele dieser „Ehen“ im Chaos enden. Die Frauen werden in arabische Dörfer gezerrt und jeglicher Kontakt mit der eigenen Familie gilt als streng verboten. Abgeschottet von der israelischen Außenwelt darf die Frau nicht mehr allein aus dem Haus und steht noch dazu unter der Knute der Familie des Mannes.
Wenn Yad le’Achim diese Israelinnen aus arabischen Dörfern befreit, so sind die Frauen samt ihrer Kinder gezwungen, in den Untergrund zu gehen. Bedeutet, sie werden an einen geheimen Ort gebracht und erhalten eine neue Identität. Der jeweilige sitzengelassene Palästinenser will derlei Schmach kaum auf sich sitzen lassen und sinnt auf Rache. Deswegen geht Yad le’Achim mit äußerster Diskretion vor und es kann sogar sein, dass eine Frau mit ihren Kindern im Ausland untergebracht wird.
Arutz 7 berichtet von einem weiteren Fall, in dem die Flucht aus dem Gazastreifen gelang und der Sohn der Jüdin jetzt seine Bar Mitzwah feierte.
Vor einiger Zeit kontaktierte mich eine italienische Journalistin, die, laut eigenen Worten, eine ausgiebige Recherche zum Thema betrieb. Sie fragte nach, ob ich ihr einen Kontakt zu Yad le’Achim herstellen kann, denn sie wolle die Organisation interviewen.
Die Absicht der Journalistin war durchaus positiv sein, dennoch gibt Yad le’Achim im allgemeinen keinerlei Interviews. Zumal die Aktionen, in denen eingesperrte jüdische Frauen aus arabischen Dörfern befreit werden, als Sicherheitsrisiko betrachtet und aus diesem Grund nicht bekanntgegeben werden. Das Endresultat ja, doch der Verlauf der Aktion wird weitgehend geheim gehalten.
Link:
Wenn Jüdinnen Araber heiraten
Mit dem Feind in einem Bett
„Auf der Flucht“ – Von Liebesbeziehungen zwischen Juden und Arabern
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